Ersatz für zerstörte Friesenbrücke Behörden erteilen Genehmigungen für Emsfähre bei Weener

Die Genehmigungen für den Fährbetrieb als zeitweiligen Ersatz für die zerstörte Friesenbrücke sind vom Landkreis Leer erteilt. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpaDie Genehmigungen für den Fährbetrieb als zeitweiligen Ersatz für die zerstörte Friesenbrücke sind vom Landkreis Leer erteilt. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Weener. Für die geplante Fähre über die Ems zwischen Weener und Westoverledingen als zeitweiligen Ersatz für die zerstörte Friesenbrücke hat der Landkreis Leer jetzt die erforderlichen Genehmigungen erteilt.

Wie der Landkreis am Freitagvormittag mitteilt, soll die Genehmigung vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Emden kurzfristig ausgesprochen werden. „Damit sind von unserer Seite alle formellen Voraussetzungen erfüllt, damit die Fähre ihren Betrieb möglichst bald aufnehmen kann“, wird Landrat Matthias Groote in einer Pressemitteilung aus dem Kreishaus zitiert. Die Genehmigungen stehen unter dem Vorbehalt, dass die Verträge mit den Deichachten positiv abgeschlossen und fehlende Detailunterlagen noch vorgelegt werden.

Betreibergesellschaft gegründet

Die Meyer Werft und die Reederei Schulte & Bruns wollen laut Kreisverwaltung während der Planungs- und Bauphase der bei einem Frachterunglück im Dezember 2015 zerstörten Friesenbrücke bei Weener und möglicherweise darüber hinaus eine Fährverbindung für Fußgänger und Radfahrer anbieten. Dazu wurde unter Beteiligung der Stadt Weener und der Gemeinde Westoverledingen eine Betreibergesellschaft gegründet.

Baugenehmigungen für die Anleger

Im Einzelnen musste die Kreisverwaltung nach eigenen Angaben die Baugenehmigungen für die Anleger inklusive der Zuwegung, eine wasserrechtliche Genehmigung sowie eine deichrechtliche Erlaubnis und Ausnahmegenehmigungen aussprechen. Von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung ist eine „Strom- und schifffahrtspolizeiliche Genehmigung“ für den Fährbetrieb erforderlich.

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