Wegen Sachbeschädigung verurteilt Bundespolizei nimmt 30-Jährigen auf A31 bei Leer fest

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Bundespolizisten haben auf der A31 bei Leer einen mit Haftbefehl gesuchten 30-Jährigen festgenommen. Symbolfoto: BundespolizeiBundespolizisten haben auf der A31 bei Leer einen mit Haftbefehl gesuchten 30-Jährigen festgenommen. Symbolfoto: Bundespolizei

pm/dgt Leer. Die Bundespolizei hat in der Nacht zu Mittwoch auf der Autobahn 31 bei einen Haftbefehl gegen einen 30-Jährigen vollstreckt. Er wurde wegen Sachbeschädigung gesucht. Ihn erwartet obendrein noch ein anderes Ermittlungsverfahren.

Der Mann war mit einem Reisebus aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Gegen drei Uhr in der Nacht war der Bus von den Bundespolizisten an der Autobahnausfahrt Leer-West auf einen Parkplatz geleitet angehalten und kontrolliert worden.

Die Überprüfung der Personalien ergab, dass der 30-jährige Fahrgast mit Haftbefehl gesucht wurde. Er war im November 2016 vom Amtsgericht Buxtehude wegen Sachbeschädigung rechtskräftig verurteilt worden. Aus dem Strafbefehl musste er noch eine offene Geldstrafe in Höhe von 1120 Euro begleichen. Er hatte aber weder den geforderten Betrag bezahlt, noch die mögliche Ersatzhaftstrafe von 32 Tagen angetreten. Weil sein Aufenthaltsort unbekannt war, hatte die Staatsanwaltschaft Stade einen Haftbefehl erlassen.

Den geforderten Geldbetrag konnte der 30-Jährige nicht aufbringen, deshalb brachten ihn die Bundespolizisten in eine Justizvollzugsanstalt.

Zusätzlich erwartet den Festgenommenen noch ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Bei der Durchsuchung hatten die Beamten rund vier Gramm Haschisch und ein Gramm Marihuana bei ihm gefunden.


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