Burlager Feuerwehr absolviert 110 Einsätze

Ehrungen und Beförderungen gab es bei der Feuerwehr in Burlage. Foto: Feuerwehr BurlageEhrungen und Beförderungen gab es bei der Feuerwehr in Burlage. Foto: Feuerwehr Burlage

Burlage. Die Stützpunktfeuerwehr in Burlage wurde im vergangenen Jahr zu elf Brandeinsätzen und 99 Hilfeleistungen gerufen. Das teilte Ortsbrandmeister Wolfgang Harms auf Jahreshauptversammlung der Wehr mit.

Die dicksten Brocken seien laut Harms die beiden schweren Stürme gewesen. Allerdings mussten auch Gebäudebrände und schwerste Unfälle abgearbeitet werden. Die meisten Einsätze waren in der Zeit von morgens sechs bis abends 18 Uhr. „Wir sind froh, dass unsere Arbeitgeber so positiv eingestellt sind, und die Einsatzkräfte – wo möglich – auch ziehen lassen“, so Harms.

Insgesamt leistete die Wehr 6334 Stunden im vergangenem Jahr. Ein dicker Posten nahm mit mehr als 2500 Stunden die Ausbildung ein. Hier schlug der Burlager Wehrchef vor, Ausbildungen innerhalb der Gemeinde Rhauderfehn zu bündeln, um die zusätzliche Belastung herunterzufahren. Die Ausrückstärke lag im Schnitt bei 28 Einsatzkräften. Die Ausrückzeit lag im vergangenem Jahr bei knapp vier Minuten nach der Alarmierung.

Positiv sei die Entwicklung beim Personal, welches konstant bei 50 Einsatzkräften geblieben ist. Innerhalb der Wehr herrsche eine sehr gute Moral und eine sehr hohe Einsatzbereitschaft, so der Ortsbrandmeister weiter. Kritisch bewertete Harms den deutlich gestiegenen Verwaltungsaufwand bei der Bearbeitung von Verdienstausfällen und Einsatzberichten.

Hier versprach Leers Stellvertretender Kreisbrandmeister Ralf Heykants zu prüfen, ob es dort Erleichterungen geben kann. Rhauderfehns Bürgermeister Geert Müller zeigte sich beeindruckt von den dargestellten Zahlen: „Die Einsatzbelastung ist sehr hoch und trotzdem sind Sie immer und motiviert da“, lobte der Verwaltungschef. Müller versprach, dass der Neubau des Feuerwehrgebäudes zügig vorangetrieben werde und wenn alles passe, im Juni der Spatenstich erfolgen könne. Die Mittel stünden bereit und der Architekt sei bereits bei der Arbeit, so Müller weiter.

Bei den anstehenden Wahlen gab es keine Überraschungen. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Gerhard Tebben wurde in seine jetzt vierte Amtszeit einstimmig wiedergewählt. Burlages Ortsbürgermeister Herbert Broich dankte für die Einsatzbereitschaft und freute sich, dass das kommende Kreisfeuerwehrverbandsfest im Juni wieder in Burlage stattfinde. Positiv vielen auch die Berichte der Wettbewerbsgruppe, der Kinder- und der Jugendfeuerwehr aus, die an allen hiesigen Veranstaltungen teilnahmen.

Markus Elfgen wurde mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Heykants würdigte ihn als „verlässliche Säule innerhalb der Wehr“. Für 40-jährige aktive Mitgliedschaft wurde Tebben geehrt. Er ist seit dem Jahr 2000 als Ehrenbeamter im Amt und gilt als Motor innerhalb der Burlager Wehr. Müller überbrachte die Glück- und Dankeswünsche von Rat und Verwaltung.