Verein besteht seit 60 Jahren FC Frisia Völlenerkönigsfehn ehrt Gründungsmitglieder

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Völlenerkönigsfehn. Der FC Frisia Völlenerkönigsfehn hat während der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Veen Mitglieder der ersten Stunde geehrt. Der Sportverein ist vor 60 Jahren gegründet worden.

„Ihr habt vor 60 Jahren Mut bewiesen, und dafür gebührt euch der Dank des ganzen Vereins,“ rief Vorsitzender Gerd Janssen den Gründungsmitgliedern zu. „Ihr habt trotz der schwierigen Anfänge das Ziel nie aus den Augen verloren.“ Geehrt wurden Hermann Feldick, Gerd Kurlvink, Gerd Kruse, Albert Schmidt und Hinrikus Kurlvink. Zu den noch lebenden Gründungsmitgliedern zählen einer Mitteilung des Vereins zufolge außerdem Heinrich Schippmann und Johannes Heidelberg.

Für 50-jährige Vereinstreue zeichnete der FC Hermann Graß, Heino Kannegießer und Robert Buß aus. Seit zehn Jahren sind Holger Augustin, und Johannes Schmitz dabei.

Vereinslokal mit Gaststätte verkauft

Wie es in der Mitteilung weiter heißt, soll es in Zukunft Treffen mit Vorstand und Vertretern der Fußballmannschaften geben, um Probleme zeitnah behandeln zu können. Im Zuge der Veräußerung des Vereinslokals Veen ist auch das Vereinsheim mitverkauft worden „Wo wir unsere nächsten Veranstaltungen abhalten werden, ist noch nicht ganz geklärt,“ sagte Janssen. Der Vorsitzende machte deutlich, dass die Jugendabteilung mehr Unterstützung brauche, da sonst ein Abwandern von Spielern drohe, die nachher im Herrenbereich fehlen würden.

Vorsitzender hört 2019 auf

Mit Blick auf die Vorstandswahlen 2019 teilte Janssen mit, dass weder er, noch Frank Hockmann (Finanzen und Schriftführung) sowie Gerd Schütte (Jugendfußball) für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stehen. „Wir werden einen sauberen Übergang schaffen“ versprach Janssen.

Bei Fußballern ist Luft nach oben

Trainer Ottmar Windels räumte ein, dass man bei der ersten Fußballmannschaft (2. Kreisklasse) mehr erwartet habe. Zurzeit steht das Team auf Rang elf. „In der Rückrunde soll es besser laufen“, so Windels. Die Zusammenarbeit mit der Jugendabteilung (hier vor allem die A- und B-Jugend) solle intensiviert werden. Die zweite Mannschaft (4. Kreisklasse) belegt zurzeit den vierten Platz. Trotz der schwachen Hinrunde der Damenmannschaft sei die Stimmung immer noch gut, hieß es.

Verein schuldenfrei

Von einer positiven Entwicklung berichtete Finanzwart Hockmann: „Der Verein ist seit dem letzten Jahr schuldenfrei.“ Er betonte, dass verstärkt um Mitglieder geworben werden müsse. Vor allem junge Leute und die Personen im Alter von 35 bis 55 Jahre müssten im Fokus stehen.

Grußworte übermittelte Ortbürgermeisterin Gaby Ostholtoff. Sie hob den Stellenwert der Vereine in der Gesellschaft hervor. „Ein Verein lebt durch seine Mitglieder,“ so Ostholthoff. Besonder jungen Menschen müsse man eine Orientierung geben.


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