Sanierung in Papenburg im Oktober So sieht es im neuen McDonald‘s in Leer aus

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Leer/Papenburg. Die Filiale von McDonald‘s in Leer ist nach dem neuesten Einrichtungskonzept der Fast-Food-Kette umgestaltet worden. Im Oktober ist Papenburg an der Reihe.

Der Franchisenehmer der Filialen in Leer, Papenburg und Meppen, Thomas Falke, hatte bereits Mitte Oktober 2017 unserer Redaktion von den Umbauplänen berichtet, die in allen seiner drei Filialen im Jahr 2018 umgesetzt werden. Den ersten Umbau, nämlich in Leer an der Papenburger Straße 1, hat der Fehntjer Geschäftsmann jetzt im Februar erfolgreich hinter sich gebracht.

Die Gäste können nun an Tablet-Computern („Kioske“) ihre Bestellung abgeben, dabei den Burger individuell zusammenstellen, bargeldlos bezahlen und bekommen das Essen an den Tisch geliefert. Dafür erhält der Gast ein über Bluetooth gesteuertes Gerät, Token genannt, über das der McDonald‘s-Mitarbeiter den Besteller erkennt. Wer möchte, kann aber auch weiterhin wie bisher an einem Verkaufstresen bestellen und dort mit Bargeld bezahlen.

Die Küche ist größer geworden, weil fast alles frisch zubereitet wird. Farblich gibt es nun deutlich mehr helles Grün, helle Brauntöne und Holz als vorher. Ein Animationstisch ist mit einem großen Spiele-Computer ausgestattet.

(Weiterlesen: Serie „Mein Job und ich“: Papenburger McDonald’s-Leiter über Arbeitszeiten, Dienstkleidung und Hektik)

Umbau in Leer hat 750.000 Euro gekostet

Bis Ende 2019 sollen alle rund 1450 Filialen in Deutschland umgebaut sein, dafür rechnet McDonald‘s mit Kosten von rund 500 Millionen Euro. Rund 750.000 Euro haben sich Falke und der Fast-Food-Konzern den Umbau in Leer kosten lassen. Ausgewählt wurde dem Franchisenehmer zufolge hier das zweitteuerste Design, welches die McDonald‘s-Architekten entworfen haben. Dafür waren auch neue Böden und neue Decken notwendig.

Das Restaurant am Deverpark in Papenburg ist im Oktober dran, das an der Lingener Straße 73 (B70) in Meppen im Dezember. Welches Design an beiden Standorten ausgewählt wird, steht laut Falke noch nicht fest und hängt beispielsweise von der räumlichen Aufteilung des Gebäudes ab. Er rechnet hier aber jeweils mit etwas weniger Aufwand und mit Kosten von jeweils 600.000 bis 700.000 Euro. In Papenburg bleibt beispielsweise der Spielebereich für die Kinder draußen unangetastet. Mit einem Abbau von Arbeitsplätzen ist der Umbau nicht verbunden, eher mit einem Aufbau, betont Falke. Derzeit arbeiten jeweils 70 bis 80 Mitarbeiter in den Restaurants.

Länger geschlossen bleiben soll das Restaurant in Papenburg im Oktober nicht. Die Arbeiten dauern zwar etwa eine Woche, der Verkauf kann aber bis auf einen kurzen Zeitraum weiterlaufen. Im Dezember 2018 feiert das McDonalds‘s in der Fehnstadt dann 20-jähriges Bestehen.


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