Bewohner waren nicht vor Ort 40.000 Euro Schaden bei Brand eines Einfamilienhauses in Weener

Das Gebäude stand kurz vor einer Durchzündung, so die Feuerwehr. Der erste Löschangriff zeigte schnell Wirkung, sodass der Brand nach gut 15 Minuten unter Kontrolle war. Symbolfoto: Michael GründelDas Gebäude stand kurz vor einer Durchzündung, so die Feuerwehr. Der erste Löschangriff zeigte schnell Wirkung, sodass der Brand nach gut 15 Minuten unter Kontrolle war. Symbolfoto: Michael Gründel

pm/dgt Weener. Ein Schaden von 40.000 Euro ist nach Angaben der Polizei bei einem Brand eines Einfamilienhauses am frühen Sonntagnachmittag in Weener entstanden.

Einer Mitteilung zufolge war das Feuer gegen 13.50 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache im Erdgeschoss des Gebäudes ausgebrochen. Personen waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht im Haus. Dichter Rauch quoll bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus dem Dach. Der Zimmerbrand hatte sich bereits ausgedehnt und einen weiteren Raum erfasst. Durch die hohen Temperaturen bei dem Feuer waren der Feuerwehr zufolge bereits Fenster geborsten. Durch das offene Fenster waren Flammen auch in einen kleinen Teil des Dachstuhls gezogen. Der Einsatzleiter erhöhte sofort die Alarmstufe und forderte vorsorgliche weitere Atemschutzkräfte aus Holthusen an. Zwei Trupps gingen direkt im Innenangriff gegen die Flammen vor.

Das Gebäude stand kurz vor einer Durchzündung, so die Feuerwehr. Der erste Löschangriff zeigte schnell Wirkung, sodass der Brand nach gut 15 Minuten unter Kontrolle war. Trotz des sehr schnellen Einsatzes der Feuerwehr wurde der vom Brand betroffene Raum vollständig zerstört und das gesamte Gebäude durch den Rauch und die Hitzeentwicklung schwer beschädigt.

Etwa 60 Rettungskräfte vor Ort

Die Bewohnerin des Hauses war zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht im Haus. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Feuerwehren aus Weener und Holthusen waren mit rund 60 Kräften vor Ort. Neben der Feuerwehr und dem Rettungsdienst war auch die Rufbereitschaft der Kreisfeuerwehr mit frischen Atemluftflaschen und der örtliche Energieversorger im Einsatz. Auch die Schnelle Einsatzgruppe „Florian“ des DRK war alarmiert worden. Wie es zu dem Brand kommen konnte, wird jetzt von der Polizei ermittelt. Neben den Kräften vor Ort, wird das Gebäude noch von speziellen Brandermittlern untersucht.

Die Feuerwehr rückte nach rund eineinhalb Stunden wieder ein.

Der Schaden wird von der Polizei auf etwa 40.000 Euro beziffert. Die Ermittlungen bzgl. der Brandursache werden am Montag weitergeführt.