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Polizei leitet Strafverfahren ein Binnenschiff verunreinigt Ems bei Emden mit Öl

Von Daniel Gonzalez-Tepper | 26.06.2019, 15:14 Uhr

Die Wasserschutzpolizei hat ein Strafverfahren gegen einen Binnenschiffer eingeleitet, der am Dienstagabend eine öl- und dieselhaltige Flüssigkeit in die Ems bei Emden gepumpt haben soll.

Mitglieder der Wasserrettung des Landkreis Leer hatten gegen 20.30 Uhr im Rahmen einer Übung den Vorfall beobachtet und der Polizei gemeldet, heißt es in einer Mitteilung der Wasserschutzpolizei. Die Flüssigkeit sei über einen Schlauch in die Ems gepumpt, heißt es.

Als die Wasserretter den Binnenschiffer ansprachen, wurde der Schlauch eingezogen. Über eine Strecke von drei Kilometer in Höhe Leer zog sich eine Ölspur durch die Ems, die auch von der Jann-Berghaus-Brücke aus sichtbar war.

Das deutsche Binnengüterschiff konnte den Beamten zufolge oberhalb von Emden durch ein Boot der Wasserschutzpolizei festgestellt und kontrolliert werden. Im Maschinenraum des Schiffes wurde der Schlauch mit einer angeschlossenen Tauchpumpe gefunden. Gegen die beiden Besatzungsmitglieder wurde ein Strafverfahren wegen Gewässerverunreinigung eingeleitet.

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