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Trinkwasserspender im Wittlager Land Wasser als gesundes Pausengetränk

Von Steffen Meyer | 23.09.2011, 08:11 Uhr

Um Adipositas bei Kinder und Jugendlichen schon in den Anfängen entgegen zu wirken, gibt es viele Ansätze. Einer ist, das kalorienfreie aber nährstoffreiche Wasser als Lebensmittel wieder attraktiv zu machen.

Daher wurden nun Trinkwasserspender vom „Netzwerk Adipositas“ – einer Initiative der Gesundheitskonferenz Osnabrücker Land - und dem Wasserverband Wittlage in den Schulen der Region errichtet. „Schließlich ist Leitungswasser ein qualitativ hochwertiges Nahrungsmittel, das besonders häufig und genau kontrolliert wird“, berichtete Verbandsvorsteher Helmut Wilker anlässlich einer kleinen Feierstunde zum Start der Aktion in den Räumen der Ostercappelner Ludwig-Windhorst-Schule. Eingeladen waren die Leiter der zehn von 13 Schulen im Verbandsgebiet, die mit Trinkwasserspendern ausgestattet worden sind.

„Untersuchungen haben eindeutig ergeben, dass Schüler, denen Trinkwasser ständig und frei zur Verfügung steht, deutlich weniger Probleme mit Übergewicht und Fettleibigkeit haben“, erklärte Hildegard Schwertmann-Nicolay als Initiatorin und Motor der Gemeinschaftsaktion von Stadt und Landkreis Osnabrück. Die gesundheitsfördernden Maßnahmen des kostenlosen Zugangs zu hygienisch einwandfreiem, frischem Wasser sind nicht von der Hand zu weisen.

Darüber hinaus werden die Schulen, in denen Spender errichtet worden sind, mit einem Gütesiegel ausgezeichnet und können in ihr Schulprofil die gesundheitsfördernde Maßnahme aufnehmen. Denn der Kauf von süßen oder für eine gesunde Ernährung wenig nützliche Softdrinks wird spürbar reduziert. „Wasser als Pausengetränk wird für Kinder und Jugendliche wieder zu einer Selbstverständlichkeit“, unterstrich Hilker.

Die Entscheidung, das Projekt des „Netzwerks Adipositas“ zu unterstützen, war in den Reihen des Wasserverbandes einstimmig, so der Vorstandsvorsteher weiter. Außerdem werden Wartungs- und Folgekosten vom Verband für ein volles Jahr übernommen, um den Schulen den Start zu erleichtern. Erst im Anschluss daran übernehmen Schule beziehungsweise Schulträger die weitere Finanzierung.