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Fair gekämpft und feste gefeiert Wikingerschach in Venne begeisterte: Schröttinghausen und „FC Schiebkarre“ ganz vorn

Von Steffen Meyer | 26.09.2011, 14:41 Uhr

Über 250 Turnierteilnehmer und eine tolle Party unter dem Motto „Firetime“ im Anschluss an den Team-Wettkampf: Die Premiere des Wikinger-Schach-Duells der Hilfsorganisationen in der Region sowie der örtlichen Vereine überzeugte alle.

Und wirklich alle waren begeistert von Organisation, Ablauf und Spaßfaktor des Events. Bei einer Wiederholung wären sie sofort wieder dabei.

Die Idee entstand in den Reihen der Venner Blauröcke. René Barkau kannte Kubb – wie das Spiel ursprünglich im Skandinavischen genannt wird – bereits seit Längerem. Nils Abke lernte es im Urlaub kennen und war sofort begeistert. Dies war die Geburtsstunde zur Idee für eine groß angelegte Turnierpremiere.

Beim Eismann-Cup der Ortsgruppen traten schließlich 20 Teams an. Beim Coca-Cola-Cup der ehrenamtlichen Hilfsverbände waren es 18 Mannschaften, die um den Sieg rangen.

Bei den Hilfsorganisationen gewann die Freiwillige Feuerwehr Schröttinghausen im Finale gegen die Brandbekämpfer aus Brockhausen. Im Spiel um den dritten Platz konnten sich die Blauröcke aus Herringhausen gegen ihre Kollegen aus Hunteburg durchsetzen. „Der erste Preis war ein 100-Euro-Gutschein von MIH-medical“, so Abke. Der Zweite erhielt einen MIH-Gutschein im Wert von 60 Euro, der Dritte einen 30-Euro-Gutschein von Getränke Schwarze. Der Viertplatzierte schließlich konnte sich über 15-Euro-Freiverzehr bei der Aftershow-Party mit der Rockband „Black Pearl“ freuen.

Beim Eismann-Cup konnte sich schließlich der Venner Freizeitclub „Schiebkarre“ im Finale gegen Flake’s Frauen (Damen vom Ströken und In der Knuwische) behaupten.

Er gewann dadurch einen 100-Euro-Gutschein von Getränke Schwarze, das Damenteam erhielt einen Gutschein zum Besuch des 3-D-Bogenparcours „Volltreffer“. Im Spiel um Platz 3 setzte sich die erste Herrenmannschaft des TSV Venne gegen „Die Wikinger“ (= SPD Venne) durch. Sie gewann einen 60-Euro-Gutschein der Schlachterei Krischke. Die Viertplatzierten freuten sich über einen 40-Euro-Gutschein des Edeka-Marktes Sander.

„Die Entscheidungen bei beiden Turnieren waren knapp“, so Abke rückblickend, „und die Teams waren bunt gemischt.“ Immer wurde ein Turniersieg frenetisch bejubelt. Schnell herrschte gute Laune. „Wikinger-Schach eignet sich ideal, um es mit Freunden und Bekannten zusammen beim Bier zu spielen“, urteilte beispielsweise Dieter Wasilke vom Team „Venner Folkfrühling“.

Hier nun war gleich ein ganzes Dorf zusammen mit ehrenamtlich Aktiven aus der Region auf den Beinen.

Vorbereitet wurde die Premiere des Wikinger-Schach-Turniers bereits seit Anfang des Jahres. „Ein enormer Arbeitsaufwand, der sich aber voll gelohnt hat“, urteilte Barkau. Schon am Abend wurden die Venner Blauröcke aufgefordert, den Wettkampf zu wiederholen. „Wenn wir uns dazu entschließen, dann aber höchstens im zweijährigen Turnus“, so der Mitinitiator weiter. Dadurch soll vermieden werden, dass es zu einer Konkurrenz mit den ebenfalls alle zwei Jahre ausgetragenen „Spielen ohne Grenzen“ kommt.

Überschattet wurde das Turnier am frühen Abend durch einen Brand an der Vördener Straße. Doch sofort waren Wehrmänner zur Stelle, um das Feuer zu bekämpfen. „Gleichzeitig verlief das Turnier reibungslos, und es kam zu keinen Verzögerungen“, erinnerte sich Edeltraut Altemöller-Menke. Die Ortsbürgermeisterin war ebenfalls beim Turnier dabei: „Alle Achtung vor der Feuerwehr“, lobte sie.