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Abschiedskonzert Ein letztes Mal mit Taktstock in Venne

Von PM. | 19.07.2014, 01:00 Uhr

Venner Chöre, Organistin Dagmar Schiller und der Kirchenvorstand organisierten das Abschlusskonzert des langjährigen Chorleiters Ernst Ellermann. Der würdige Rahmen dafür war die Walburgis-Kirche.

Der 1. Vorsitzende des Männerchors, Herbert Koch, umriss zunächst das musikalische Wirken Ernst Ellermanns, der bereits mit 19 Jahren in den Männerchor eingetreten sei. Nach einer Ausbildung an der Musikhochschule in Osnabrück habe er die Chorleitung des Männerchores bis 1997 übernommen und danach bis zum heutigen Tage dem Chor ehrenamtlich als 2. Chorleiter gedient. Fast 15 Jahre habe Ernst Ellermann dann noch zusätzlich den Walburgis-Chor geleitet und für 4 Jahre den gemischten Chor Hüsede. Für das beispielhafte Engagement wollten die Chöre „Danke“ sagen.

Herbert Koch führte dann durch das Programm. Zu Beginn brachte der Männerchor das alte schwedische Kirchenlied „Wie groß bist Du“ (Du großer Gott …) unter der Leitung des 1. Chorleiters Gert Meintrup in einer Bearbeitung seines Dirigenten zu Gehör. Dagmar Schiller an der Orgel, die sich auch schon 50 Jahre der Musik verschrieben hat und langjährige Weggefährtin von Ernst Ellermann ist, sorgte mit dem „Präludium“ von Vinzent Lübeck für festliche Stimmung. „Du bist ewig“ und „Da kann man nur staunen“ sang dann der Walburgischor unter der Leitung von Sven Streich-Brunin. Nach dem Auftritt des Posaunenchores unter der Leitung von Dirk Schomaker mit „Großer Gott, wir loben dich“ und „Der Frieden gibt in den Höh’n“ nahm Ellermann zum vorletzten Mal den Taktstock, um mit „seinem“ Männerchor etwas älteres, aber immer wieder gern gesungenes Liedgut vorzutragen. Nach „Toccata“ von J. Krieger, an der Orgel, gespielt von Dagmar Schiller, zwei weiteren Chorsätzen des Walburgis-Chores und einem Chorsatz des Posaunenchores richtete Ilse van Loh Dankesworte im Namen des Kirchenvorstandes an den scheidenden Chorleiter.

Nach den „Irischen Segenswünschen“ im Satz von Frank Dörschel vom Posaunenchor dirigierte Ernst Ellermann zum letzten Mal den Männerchor: „Brüder, reicht die Hand zum Bunde“ sangen die Männer stimmgewaltig und anschließend dann zum Abschluss das „Vaterunser“ mit Orgelbegleitung von Dagmar Schiller.

Nach dem Konzert spendeten die Besucher für die Hospizeinrichtung Spes Viva. Das war ein Herzenswunsch von Ernst Ellermann. Die Konzertbesucher versammelten sich anschließend im evangelischen Gemeindehaus. „Die größte Kraft des Lebens ist der Dank“, so Ortsbürgermeisterin Edeltraut Altemöller-Menke, die Dank sagte im Namen der Gemeinde Ostercappeln, im Namen des Bürgermeisters Rainer Ellermann und ganz besonders im Namen der Ortschaft Venne und erinnerte auch an die Ehrung von Ernst Ellermann für sein Lebenswerk bei der Veranstaltung „Venne trifft sich“.