Conditorei Coppenrath & Wiese 15.000-Euro-Spende für Spes Viva Ostercappeln

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Im Wohnzimmer der Palliativstation im St.-Raphael-Krankenhaus Ostercappeln überreichten Vertreter der Conditorei Coppenrath & Wiese einen Scheck über 15.000 Euro. (stehend von links) Marion Heitling, Peter Schmidt, Sandra Kötter, Chefarzt Dr. Ulrich Billenkamp, Betriebsrat Manfred Hagen und Andreas Wallmeier; (vorn von links) Dorothee Reiering-Böggemann, Betriebsrat Karl-Heinz Huckriede und Dr. Reinhold Kassing. Foto: Spes Viva/Henning Müller-DetertIm Wohnzimmer der Palliativstation im St.-Raphael-Krankenhaus Ostercappeln überreichten Vertreter der Conditorei Coppenrath & Wiese einen Scheck über 15.000 Euro. (stehend von links) Marion Heitling, Peter Schmidt, Sandra Kötter, Chefarzt Dr. Ulrich Billenkamp, Betriebsrat Manfred Hagen und Andreas Wallmeier; (vorn von links) Dorothee Reiering-Böggemann, Betriebsrat Karl-Heinz Huckriede und Dr. Reinhold Kassing. Foto: Spes Viva/Henning Müller-Detert

pm/balx Belm/Ostercappeln. Wie bereits im vergangenen Jahr, konnten sich abermals der ambulante Spes-Viva-Hospizdienst in Ostercappeln und das Spes-Viva-Trauerland in Belm über eine großzügige Spende freuen: Die Conditorei Coppenrath & Wiese übergab einen Scheck in Höhe von 15.000 Euro.

Im vergangenen Jahr hatte die Conditorei erstmalig darauf verzichtet, an Freunde und Geschäftskunden Stollen zu verschenken und stattdessen 15.000 Euro an den ambulanten Spes-Viva-Hospizdienst in Ostercappeln und das Spes-Viva-Trauerland in Belm gespendet und bei der Gelegenheit die Räumlichkeiten des Trauerlands besichtigt. Eine gute Entscheidung, wie Geschäftsführer Andreas Wallmeier betonte: „Es gab nur positive Rückmeldungen. Wir sind auch dieses Mal davon überzeugt, dass das Geld hier besser aufgehoben ist.“ Der Spendenbetrag speiste sich allerdings noch aus einer anderen Quelle, denn Coppenrath & Wiese hat vor einigen Jahren eine besondere Form der Verwertung nicht mehr benötigter Ausstattung entwickelt: Werden etwa neue Computer angeschafft, dann werden die alten Geräte nicht mehr teuer entsorgt, sondern über den Betriebsrat für ein geringes Entgelt an die Mitarbeiter verkauft. So kam weiteres Geld in die Kassen, das nun an Spes Viva weitergeleitet wurde. Bei der Spendenübergabe waren deshalb nicht nur Andreas Wallmeier, Geschäftsführer-Kollege Peter Schmidt sowie Marketing-Leiterin Dorothee Reiering-Böggemann dabei, sondern auch Karl-Heinz Huckriede und Manfred Hagen vom Betriebsrat.

Qualitätssiegel

Empfangen wurden sie von Dr. Reinhold Kassing, Vorsitzender des Spes-Viva-Fördervereins, Chefarzt Dr. Ulrich Billenkamp, Spes-Viva-Geschäftsführerin Sandra Kötter und Marion Heitling Koordinatorin beim ambulanten Spes-Viva-Hospizdienst. Die Gastgeber erläuterten die Arbeit der Einrichtungen. So berichtete Billenkamp, dass die Palliativstation als erste in Deutschland mit dem Qualitätssiegel Palliativbehandlung im christlichen Krankenhaus von der Zertifizierungsgesellschaft ProCumCert ausgezeichnet wurde. Wie vielseitig die Arbeit von Spes Viva ist, beschrieb Marion Heitling, die den Besuchern von der Arbeit des „Sternenkinder-Teams“: Die Ehrenamtlichen begleiten und unterstützen junge Eltern, deren Kind schon in den ersten Wochen der Schwangerschaft verstorben ist.

Ehrenamtliches Engagement

Die Arbeit der Palliativstationen werde zwar mittlerweile von den Krankenkassen finanziert, Besonderheiten in der Ausstattung fielen aber ebenso wenig darunter wie die Arbeit vom Spes-Viva-Trauerland, das Kinder und Jugendliche begleitet, die einen nahen Menschen verloren haben, sagte Kassing: „Wir sind weiter auf Spenden und auf Multiplikatoren angewiesen.“ Da passe es gut, dass Coppenrath & Wiese einen großzügigen Beitrag leistet. Die Vertreter des Unternehmens hatten sich im Vorjahr beeindruckt gezeigt von der Arbeit im Trauerland in Belm. Deshalb fiel es ihnen leicht, in diesem Jahr erneut für Spes Viva zu spenden. Ein Aspekt sei dabei, dass die Einrichtungen von ehrenamtlichem Engagement leben, sagte Reiering-Böggemann. Kötter erläuterte die Unterstützung, die die Ehrenamtlichen für ihre Arbeit erhielten: Dazu gehören Tagesseminare, Fachliteratur oder gemeinsame Wochenenden in einer Bildungseinrichtung: Kommende Weiterbildungen und andere Aktivitäten werden über die Coppenrath & Wiese-Spende finanziert.


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