Dorfentwicklungsprogramm Toilettenhaus und Parkfläche neu am Venner Knostweg

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Vor dem barrierefreien Toilettenhaus am Knostweg in Venne. Von links, Bürgermeister Rainer Ellermann, Elke Dahl vom Bauernhofcafé Darpvenner Diele, Norbert Lukas vom Fachdienst Planen und Bauen sowie Jürgen Hellmann vom mit dem Projekt beauftragten Büro für Bautechnik aus GMHütte. Foto: Rainer WestendorfVor dem barrierefreien Toilettenhaus am Knostweg in Venne. Von links, Bürgermeister Rainer Ellermann, Elke Dahl vom Bauernhofcafé Darpvenner Diele, Norbert Lukas vom Fachdienst Planen und Bauen sowie Jürgen Hellmann vom mit dem Projekt beauftragten Büro für Bautechnik aus GMHütte. Foto: Rainer Westendorf

Venne. Ein weiteres Vorhaben des Dorfentwicklungsprogramms in Ostercappeln ist realisiert worden. Am Knostweg in Venne sind ein barrierefreies Toilettenhaus errichtet und eine zusätzliche Parkfläche geschaffen worden.

Das behindertengerecht gestaltete Häuschen soll im Frühjahr mit Beginn der neuen Saison am Eisenzeithaus öffentlich zugänglich sein. Die Anlage ist gedacht für Besucher des Areals, die Leben und Arbeit der Menschen vor über 2000 Jahren vorstellt.

Ferienspielprogramm

So komme unter anderen auch regelmäßig Schulkassen nach Venne, um am Eisenzeithaus Geschichte hautnah zu erfahren. Am Ferienspielprogramm beteiligt sich das Team des Eisenzeithauses ebenfalls mit großem Erfolg. Es war also an der Zeit, hier sanitären moderne sanitäre Anlagen bereitzustellen. Dazu gehört auch eine Duschgelegenheit. Möglich wurde das jetzt dank des Förderprogramms, sprich EU-Geldern aus dem Topf für die Entwicklung ländlicher Gebiete und der Förderung des Tourismus.

Wanderer und Radtouristen

„Natürlich können auch Wanderer und Radtouristen die WC-Anlagen nutzen“, so Bürgermeister Rainer Ellermann. Bislang sie diese nämlich für diesen Zweck schon einmal im Bauernhofcafé Darpvenner Diele „eingekehrt“. Die regelmäßig und fachkundige Reinigung des kleinen Gebäudes ist geregelt. Das übernimmt ab dem kommenden Frühjahr eine Firma.

Planen und Bauen

Das gesamte Vorhaben – WC-Haus und Parkfläche – hat rund 172.000 Euro gekostet. Übrigens sogar etwas weniger, als zunächst veranschlagt. Das Büro für Bautechnik aus GMHütte hat die Realisierung übernommen. Mitgewirk hat auch der Fachdienst Planen und Bauen der Kommune. Neben der Sanitäranlage ist ein befestigter Parkplatz mit 20 Stellflächen angelegt worden, darunter zwei behindertegerechte Plätze. Außerdem wurde ein Fußweg vom Eisenzeithaus bis zum WC-Haus angelegt.

Integrierte ländliche Entwicklung

Im Zuge des Dorfentwicklungsproramms und den Zuwendungen zu integrierten ländlichen Entwicklung (Zile) sind in Venne bereits zwei große Vorhaben fertiggestellt worden: die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt und die Sanierung des Lutterdamms. Im Frühjahr 2018 soll der Aussichtsturm auf dem Venner Berg saniert werden. Und ein weiteres großes Projekt soll im kommenden Jahr in Angriff genommen werden. Die Venner „ Initiative Sinnvolle Arbeit “ (ISA) will das Gasthaus Linnenschmidt als neuem Betriebsstandort übernehmen und umbauen. Die Förderanträge sind gestellt. Jetzt heiß es, Warten auf den den (positiven) Bescheid vom Amt für regionale Landentwicklung (ArL).


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