Grundstücke sind nun baureif Erschließung im Venner Erlengrund beendet

Im Neubaugebiet Erlengrund. Von links, Viktor Kelm (Firma Dallmann), Horst Kipp (Wasserverband), David Heeger (NLG), Holger von Handorf und Geschäftsführer Franz Diekmann, Rainer Ellermann  sowie Michael Borgmeier. Foto: Rainer WestendorfIm Neubaugebiet Erlengrund. Von links, Viktor Kelm (Firma Dallmann), Horst Kipp (Wasserverband), David Heeger (NLG), Holger von Handorf und Geschäftsführer Franz Diekmann, Rainer Ellermann sowie Michael Borgmeier. Foto: Rainer Westendorf

Venne. Die Erschließungsarbeiten im Baugebiet Erlengrund in Venne sind beendet. Im kommenden Frühjahr könnten die ersten Wohnhäuser errichtet werden.

Rund 35 Bauplätze befinden sich auf dem Areal, das an die vorhandene Bebauung nördlich der Bürgermeister-Bergmann-Straße im Ort anschließt. „Die ersten Grundstücke sind bereits verkauft“, so Bürgermeister Rainer Ellermann. Insgesamt ist die Nachfrage nach Bauland stark. Es gibt eine umfangreiche Interessentenliste.

Die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG) kümmert sich um Erschließung und Vermarktung. In diesem Fall ist die Geschäftsstelle Osnabrück zuständig, Telefon 0541/957330. Der Großteil der Grundstücke im Erlengrund ist zwischen 600 und 700 Quadratmeter groß.

Offizielle Bauabnahme

Die offizielle Bauabnahme der Erschließung fand jetzt mit Vertretern der NLG, der Kommune, des Wasserverbandes Wittlage und der beauftragten Baufirma Dallmann statt. Für Erschließung der Fläche ist eine separate Baustraße angelegt worden. Die Zufahrt erfolgte über die Straßen „Am Friedhof“ und „Am Strang“. Lkw und andere Baufahrzeuge rollten also nicht durch die bereits vorhandenen Baugebiete.

Anschluss ans Nahwärmenetz

Das Baugebiet weist eine Besonderheit auf. Der Erlengrund ist an das Nahwärmenetz Venne angeschlossen. Regenerative Energie, nämlich die Abwärme aus der Waffelfabrik Meyer zu Venne, wird hier genutzt. Damit hat der Erlengrund landkreisweit ein Alleinstellungsmerkmal. Die Gemeinde Ostercappeln hat eine Ausfallbürgschaft i n Höhe von bis zu 500 000 Euro für die Errichtung einer Nahwärmeversorgung des Baugebietes übernommen. Das hatte der Rat beschlossen und so den Weg frei gemacht für das Vorhaben.

Wirtschaftlicher Betrieb

Im Rahmen der Erschließungsplanungen für das Neubaugebiet hat die Venner Energiegenossenschaft geprüft, ob auch die hier vorgesehenen Grundstücke in das Nahwärmenetz integriert werden können. Die erstellte Wirtschaftlichkeitsberechnung zeigte auf, dass ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist. Somit hatte der Vorstand der Venner Energie eG beschlossen, das Neubaugebiet zu versorgen. Ein wichtiger Punkt für künftige Hausbesitzer im Erlengrund: Im Gegenzug hat die Innogy SE als Konzessionsträger für die Gasversorgung erklärt, dass sie eine Gasversorgung in diesem Baugebiet nicht vorsieht. Wer also nicht an das Nahwärmenetz angeschlossen werden möchte, muss sich nach einer Alternative umschauen.

Ein weiterer Pluspunkt

Ein weiterer Pluspunkt für künftige Hausbesitzer: es gibt hier schnelles Internet. „Glasfaserkabel sind bis ans Haus verlegt“, erläutert Fachdienstleiter Michael Borgmeier.


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