Vor der Landtagswahl in Niedersachsen Mehr als 2600 Wittlager haben schon per Briefwahl abgestimmt

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Am Sonntag ist Landtagswahl. Foto: Sebastian Gollnow/dpaAm Sonntag ist Landtagswahl. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Altkreis Wittlage. Vier Tage vor der Landtagswahl bewegt sich die Zahl der Briefwähler auch im Wittlager Land auf sehr hohem Niveau.

Das ergab eine Umfrage in den Rathäusern. Die Zahl der Briefwähler ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen.

Knapp 29000 Bürger sind im Altkreis Wittlage am Sonntag zur Stimmabgabe aufgefordert. Bohmtes Fachdienstlerin Kerstin Schubert sieht ebenso die Fortsetzung eines bekannten Trends wie Heike Klatka aus Ostercappeln: „Die Zahl der Briefwähler ist wieder hoch, in Ostercappeln bei mehr als 200 Briefwählern sogar deutlich höher.“

In Bad Essen hatten bis zum Dienstag 1050 Wählerinnen und Wähler bereits ihre Stimmen abgegeben. In Bohmte waren es 862 und in Ostercappeln 743.

Drei Wochen nach der Bundestagswahl findet in Niedersachsen die vorgezogene Landtagswahl statt. Ursprünglich hätte die Wahl im Januar 2018 stattfinden sollen. Gut sechs Millionen Niedersachsen wählen nun bereits früher ihre Abgeordneten in den Landtag.

Im Stadtgebiet Melle zum Beispiel waren es zuletzt 4530 Personen, die im Wahlbüro im Stadthaus am Schürenkamp in Melle-Mitte oder in den Bürgerbüros in Buer, Bruchmühlen, Riemsloh, Neuenkirchen, Wellingholzhausen, Gesmold und Oldendorf ihre Briefwahlunterlagen angefordert hatten.

Verglichen mit der Landtagswahl vom Januar 2013, als 3014 Meller per Briefwahl ihr Votum abgegeben hatten, stellt diese Zahl von 4530 Personen schon heute einen Rekord dar.

Die Verwaltungen im Osnabrücker Land insgesamt gehen davon aus, dass bis einschließlich Freitag, 13. Oktober, um 13 Uhr noch Bürger die Gelegenheit nutzen werden, um Wahlunterlagen zu beantragen und abzuholen. Außerdem besteht für die Wahlberechtigten dort die Möglichkeit, auch gleich vor Ort per Briefwahl zu votieren. Hierzu ist es allerdings notwendig, den auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte befindlichen Wahlscheinantrag auszufüllen und persönlich zu unterschreiben. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund erwartet einen zusätzlichen Kostenanstieg durch den höheren Briefwähleranteil.


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