Projekt „Heimat-Shoppen“ Den Einzelhandel vor Ort in Ostercappeln stärken


Ostercappeln. Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim will das Projekt „Heimat-Shoppen“ in die Region holen. Ostercappeln will sich daran beteiligen.

Entsprechende Beschlüsse haben die Werbegemeinschaft Ostercappeln (WOK) und die Standortinitiative Ostercappelner Kaufhaus auf ihren jüngsten Treffen gefasst. Auch der Ortsrat Ostercappeln unterstützt das Vorhaben.

Den Einzelhandel stärken

Mit dem Projekt soll der Einzelhandel gestärkt werden. „Die Initiative will die Bedeutung des lokalen Handels und anderer lokaler Unternehmen wie Dienstleister und Gastronomen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken“, so die Gemeinde.

„Angesichts zahlreicher Herausforderungen für den Einzelhandel – Konkurrenzdruck, Nachfolgeproblematik, ,untreuer‘ werdende Kundschaft durch Onlineshopping und Outletcenter – muss der Handel attraktiver werden“, erläutert Wolfgang Tullney, Vorsitzender des Ostercappelner Kaufhauses. Die IHK will an zwei Aktionsstagen das „Heimatshoppen“ präsentieren. Termin: 8. und 9. September. Für Ostercappeln ein passender Rahmen, denn am Samstag, 8. September, wird die Kirmes in der Ortschaft eröffnet.

Vielfalt des Handels zeigen

Deutlich gemacht werden sollen unter anderem folgende Punkte: Das Kaufen vor Ort erhöht die Steuereinnahmen der eigenen Kommune und verbessert damit das eigene Lebensumfeld, denn das Geld bleibt schließlich vor Ort. Dargestellt werden soll, dass die Vielfalt des Handels maßgeblich die eigene Gemeinde prägt. „Der Handel und das Handwerk sind wichtige Arbeitgeber und Ausbilder und stellen Praktikumsplätze zur Verfügung“, betont das Ostercappelner Kaufhaus. Auch dieser Aspekt soll hervorgehoben werden.

Umwelt- und Klimaschutz

„Lokal einkaufen entlastet die Umwelt“: Wer das beherzigt, kann also einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Die Initiative will außerdem darauf hinweisen, dass stationäre Händler häufig auch Vereine, Feste und Schulen unterstützen. Veranstaltungen und Projekte, die ohne finanzielle Förderung nicht realisiert werden könnten. „Heimat-Shoppen heißt auch einkaufen bei Nachbarn, mit gutem Service und Beratung“, so Tullney.

Heimat-Shoppen ist also eine Art Imagekampagne für den lokalen Einzelhandel. Entwickelt wurde diese von der IHK Mittlerer Niederrhein im Jahr 2014 zusammen mit den örtlichen Werbegemeinschaften. Die Organisation erfolgt durch die IHK, die Durchführung jeweils durch die Werbegemeinschaften vor Ort mit eigenen Aktionen. WOK und Ostercappelner Kaufhaus müssen daher entscheiden, wo und wie sie das Heimat-Shoppen präsentieren. Aufgrund des Termins bietet sich Vorstellung im Rahmen der Kirmes Ostercappeln an.

Dienstleister und Gastronomen

„Natürlich ist es wichtig, das gesamte Jahr über an die zentrale Bedeutung lokaler Unternehmer zu erinnern. Im Mittelpunkt des Projektes stehen aber zwei Aktionstage: Jeweils am zweiten Septemberwochenende treten der Handel und mit ihm viele Dienstleister und Gastronomen in einer Region gemeinsam unter der Dachmarke Heimat-Shoppen auf, so die IHK.

Die Finanzierung

Wer bezahlt das Vorhaben? Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen durch IHK, Sponsoring und Kooperationspartner.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN