Mops und Münsterländer Zwei ungleiche Spielgefährten in Ostercappeln

Von Martin Nobbe


Ostercappeln. Im Haushalt von Karin Röckendorf aus Ostercappeln leben zwei Hunde in Eintracht zusammen, die wohl unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite eine siebenjährige Münsterländer-Dame und auf der anderen Seite ein zweijähriges Mopsmädchen.

Über das Internet war die passionierte Jägerin, die seit über zehn Jahren im Hegering Ostercappeln auf die Jagd geht, auf einen Züchter in Haselünne aufmerksam geworden, der fünf niedliche Münsterländerwelpen im Angebot hatte. „Meine Bella war die Schönste“, sagt Röckendorf mit einem Lachen.

Im Alter von acht Wochen holte sie den Hund zu sich nach Hause und erinnert sich an die erfolgreiche Jagdausbildung ihrer Hündin. Nicht ohne stolz erzählt Röckendorf, dass sie ihre Hündin selbst ausgebildet und somit jagdtauglich gemacht hat. Zu dieser Zeit hatte Mops Uvo bei den Hunden noch das Sagen.

Neue Spielgefährtin

Uvo, der über den Tierschutz in die liebevollen Hände der Jägerin gelangt war, verstarb an einer Pilsvergiftung. Das machte nicht nur die Hundehalterin sehr traurig, sondern auch Bella, die mit dem Mops durch dick und dünn gegangen war. Doch die Münsterländer-Dame sollte nicht lange allein bleiben. Sechs Wochen nach dem Tod von Uvo holte sich Röckendorf die damals acht Monate alte Mopsdame Diva ins Haus.

Diva stammt aus einem Haushalt, in dem sie von anderen Artgenossen untergebuttert wurde. Bei Röckendorf blühte Diva aber wieder richtig auf und fand in der Hündin Bella eine erstklassige Spielgefährtin. Nur zur Jagd darf der Mops nicht mit. „Dann muss meine Diva das Haus hüten“, sagt Röckendorf.

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