Frauenkaffee der KFD Hunteburg Tolles Programm mit Theater und Tanz in Vennermoor


Vennermoor. Wenn die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (KFD) der Kirchengemeinde Hl. Dreifaltigkeit Hunteburg zum „Frauenkaffee“ einlädt, kommen locker gut 200 Frauen. So geschehen im Gasthaus Beinker in Vennermoor. Wichtig ist der KFD, dass sowohl katholische, als auch evangelische Frauen zu ihnen kommen und ebenfalls im Team mitarbeiten können.

Neben den zahlreichen Frauen galt Johanna Krampfs Gruß eingangs insbesondere den Pastoren Marc Weber und Reinhard Trimpe. Als Ehrengäste hieß sie vom Regionalteam der KFD Ostercappeln die Erste Vorsitzende Bernadette Krampf, deren Stellvertreterin Jutta Schratz, die geistige Begleitung Resi Wessel-Ellermann sowie die Abordnungen der kfd Nachbargemeinden Icker, Belm, Ostercappeln, Schwagstorf und Bohmte willkommen.

Danke sage sie auch allen anderen Aktiven vor und hinter den Kulissen.

Durch das Programm führte Marita Witte charmant und informativ. Doch erst einmal überbrachte Pastor Weber ein Grußwort, der schelmisch behauptete: „Ich habe mir sagen lassen, dass der KFD-Frauenkaffee Hunteburg am allerbesten ist; das gleiche sage ich natürlich auch in Bohmte.“

„Das Fest beginnt“

Unter dem Motto „Das Fest beginnt“ stellten Elisabeth Kasper, Anne Wessel-Ellermann und Henrike Schmutte-Strumpf diverse Regeln vor, bei denen bereits die ersten Lachtränen rollten. Wie zum Beispiel „Gegessen wird, was auf den Tisch kommt…“.

Wie viel Freude sie am Tanzen haben, stellte mit zwei fetzigen Tänzen die Kinder Jazz-Tanz-Gruppe unter der Leitung von Iris Leberecht unter Beweis. „Martha, du wolltest was von mir“ lautete die Überschrift des nächsten Sketches. Martha (Judith Kasper) möchte Berliner backen, stellt sich aber so was von dusslig an, dass Erna alias Julia Düvel – sie stand zum ersten Mal auf der Bühne – nachdem sie ihr zuvor bereitwillig alle Fragen beantwortet hat, frustriert 20 Euro in die Hand drückt, damit sie Berliner kaufen kann. Nur, Martha hat diese Nummer an diesem Tag schon viermal abgezogen und so 80 Euro kassiert….

Jede Menge Lokalkolorit

Den „Alptraum“ vom Kochen, mit jeder Menge Lokalkolorit, gab Marita Witte zum Besten, die damit die Lachmuskeln so richtig in Bewegung brachte. Furios zu dem altbekannten Lied „Da sprach der alte Häuptling der Indianer..“ zog die Gruppe „Flinke Füße“ – die zehn Frauen hatten sich als Indianerinnen verkleidet – in den Saal ein. Mit „Takata“ servierten sie einen Tanz so bombastisch gut, dass sie ihn als Zugabe noch einmal tanzen mussten.

Eine große Tombola

Wie in jedem Jahr, gab´s auch diesmal eine große Tombola. In der Pause konnten sich die Frauen ihre Preise abholen, für die etliche gestickt, gehäkelt oder gekocht hatten. Und die Hunteburger Geschäftsleute hatte mit vielen Sach- und Geldspenden die Tombola unterstützt. „Wie kump man an dei Manslüe ran“ fragten sich zum Auftakt des zweiten Teils Hannelore Baumann, Ulla Strohbecke, Beate Ellermann, Ruth Meyer, Helga Pingel und Elisabeth Kasper. Martha sucht einen Mann und Klara gibt ihr immer wieder gute Beispiele, wie man sich Männer angeln kann. Viele Jahre besteht bereits die „Montagsrunde“, die, alle in Dirndl, den rasanten Tanz „Rock mi Flashmop“ zum Mitklatschen tanzten. Alle Tanzgruppen hatten sich übrigens die Choreografien selbst ausgedacht.

„Mein kleiner grüner Kaktus“

Zur „Verkehrsgeschichte“ zierte die Bühne zahlreiche Verkehrsschilder. Denen gaben Maria Witte, Paula Ströbel und Marie Witte allerdings eine andere Bedeutung, sodass daraus eine kleine besondere Geschichte entstand. Pantomimisch wurde dann von der Gruppe „Mittendrin“ der Song „Mein kleiner grüner Kaktus“ dargestellt. Schlusslicht im Programm war das „Spiel des Jahres“. Ein Ehepaar (Helga Pingel und Beate Ellermann) sitzt vor dem Fernseher – er schaut Fußball, sie freut sich auf einen gemütlichen Abend. Währenddessen kommt ein Einbrecher (Ruth Meyer) in die Wohnung, von dem das Paar allerdings nichts mitbekommt. Bis sich der Dieb die gelangweilte Ehefrau schnappt...

Tour zum Krippenmuseum Telgte

Zum Schluss des abwechslungsreichen und rasanten Programms teilte Johanna Krampf mit, dass die Frauen am Donnerstag, 1. Dezember eine Fahrt zum Krippenmuseum nach Telgte mit anschließendem Weihnachtsmarktbesuch in Münster anbieten. Noch sind einige Plätze frei; Anmeldungen sind zu den Öffnungszeiten im Pfarrbüro möglich.


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