Kunst auf dem Bolbecer Platz Wie heißt das Paar auf der Bank in Ostercappeln?

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Kunst macht gute Laune. Im Bild (links) Bürgermeister Rainer Ellermann, die bislang namenlosen Figuren und Claudia Möhle mit Tochter Julia. Stehend von links: Maria Dröge, Wolfgang Tullney, Hiltrud von der Heyde und Ortsbürgermeister Peter Kovermann. Foto: Rainer WestendorfKunst macht gute Laune. Im Bild (links) Bürgermeister Rainer Ellermann, die bislang namenlosen Figuren und Claudia Möhle mit Tochter Julia. Stehend von links: Maria Dröge, Wolfgang Tullney, Hiltrud von der Heyde und Ortsbürgermeister Peter Kovermann. Foto: Rainer Westendorf

Ostercappeln. Zwei Menschen sitzen auf einer Bank in Ostercappeln. So scheint es zumindest. Bei genauem Hinsehen wird klar, es sind Figuren – gestaltet aus Beton. Das Paar, eine Frau und ein Mann, hat hier Platz genommen dank der Standortinitiative „Ostercappelner Kaufhaus“.

Das ist kein Kaufhaus im eigentlichen Sinne, sondern der Zusammenschluss von Geschäfts- und Grundstückseigentümern rund um den Kirchplatz Ostercappeln. Vorsitzender ist Wolfgang Tullney.

Vor einigen Tagen sind die Skulpturen aufgestellt worden. Jetzt folgte die öffentliche Präsentation. Ziel der Aktion ist es, die Attraktivität des Ortszentrums (Kirchplatz und Bolbecer Platz/Markt) zu erhöhen. Das hat funktioniert. „Sieht toll aus“, so Ortsbürgermeister Peter Kovermann. „Wieder mehr Leben im Zentrum“.

Ausgangspunkt ist der Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 2.0 im Landkreis Osnabrück.. Einige Vorhaben sind in den vergangenen Jahren bereits umgesetzt worden – im Zusammenwirken vom Ostercappelner Kaufhaus und der Gemeinde . Ziel ist es letztlich, den Ortskern zu stärken und langfristig als Einkaufs- und Wohnstandort zu sichern. Das „rote Sofa“ auf dem Kirchplatz gehört ebenso dazu wie die Boule-Anlage. Ein Schwerpunkt ist die Entwicklung eines barrierefreien Ortskerns mit dem entsprechenden Umbau der Eingangsbereiche von Geschäfte und Praxen. Die neue E-Bike-Station auf dem Kirchplatz zählt ebenfalls zu den Projekten des Zukunftsfonds Ortskernentwicklung.

Das Kunstwerk für den Bolbecer Platz geschaffen hat Christiane Weltzsch aus Hamburg. Ein Arbeitskreis des Ostercappelner Kaufhauses lobte einen Wettbewerb aus. Vier Künstler reichten Gestaltungsvorschläge ein. Am Ende fiel die Entscheidung für die Idee von Christiane Weltzsch. Die Auftraggeber aus Ostercappeln hatten einige Vorgaben gemacht. Die Figuren sollen eine positive Atmosphäre schaffen. Mann und Frauen sollten nicht zu dünn sein. „Keine Hungerleider“, merkte Jurymitglied Hiltrud von der Heyde an. Das Paar ist mittleren Alters. Und dass die Frau verschmitzt lächelt, passt zudem sehr gut ins Konzept.

Jetzt brauchen Frau und Mann natürlich noch einen Namen. Das Paar auf der Bank soll schließlich nicht anonym bleiben. Vorschläge nimmt bis 1. Dezember die Initiative Ostercappelner Kaufhaus entgegen. Die Gewinner erhalten einen Preis und sollen auf dem Weihnachtsmarkt bekanntgegeben werden.

Vorschläge per E-Mail bitte an wtullney@web.de .


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