Lehrpfad und Wanderstrecken Wege durch das Venner Moor

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Bank mit Moorblick: Sitzend, von links: Maike Schlichting, Geschäftsführerin des Tourismusvereins Ostercappeln, Bürgermeister Rainer Ellermann und Elke Dahl, Zweite Vorsitzende des Vereins. Stehend: Vereinsvorsitzender Wilfried Beinker und die Beisitzer Peter Kovermann und Karl-Heinz Rohrmann. Foto: Rainer WestendorfBank mit Moorblick: Sitzend, von links: Maike Schlichting, Geschäftsführerin des Tourismusvereins Ostercappeln, Bürgermeister Rainer Ellermann und Elke Dahl, Zweite Vorsitzende des Vereins. Stehend: Vereinsvorsitzender Wilfried Beinker und die Beisitzer Peter Kovermann und Karl-Heinz Rohrmann. Foto: Rainer Westendorf

Vennermoor. Das Venner Moor ist traumhaft schön. Wanderer, aber auch Gäste des nahe gelegenen Hauses Beinker nutzen die Gelegenheit, auf Wegen das Moor zu erkunden. Passend zum Start der Freiluftsaison haben Tourismusverein und Gemeinde Ostercappeln einen Wunsch vieler Wanderer und Spaziergänger erfüllt.

„Es fehlte bislang nämlich eine Sitzgelegenheit“, sagt Maike Schlichting, Geschäftsführerin des Tourismusvereins. Verein und Tourist-Info sind schon häufiger auf das Fehlen einer Bank angesprochen worden. Jetzt konnte Abhilfe geschaffen werden. Eine Sitz- und Ausruhgelegenheit mit Moorblick wurde aufgestellt. „Die Bank ist übrigens fest verankert“, so Elke Dahl, zweite Vorsitzende des Vereins. Die Kosten der Neuanschaffung teilen sich Verein und Kommune. Die Bank steht im Eingangsbereich des Moores. Dort, wo der Birkenweg und die lokalen Wege Nr. 32 bis 34 entlang führen. Die Wege sind zwischen 2,5 und sieben Kilometer lang. Eine Teilstrecke des Birkenweges – er ist gekennzeichnet mit einem weißen B – führt nach Venne und weiter zur Varusschlacht nach Bramsche.

Die Wanderwege sind zugleich ein Moorlehrpfad. Dieser wurde vor gut zehn Jahren eingerichtet. Insgesamt sieben Informationstafeln und zwei Übersichtskarten sind im Bereich der Moorwanderwege aufgestellt. Auf den Infotafeln können sich Interessierte über die Entstehung des Venner Moores, Abtorfung und Renaturierung des Hochmoores sowie die Fauna und Flora informieren.

Im Renaturierungsbereich ist die typische Moorvegetation zu entdecken. Schon vor Jahrzehnten wurde hier mit der Wiedervernässung abgetorfter Flächen begonnen.

Das Venner Moor ist ein Teilbereich des „Großen Moores“, das früher im Norden bis Damme und im Süden bis an den Rand des Wiehengebirges heranreichte. Erst in den 1930er-Jahren setzte die Erschließung und Besiedlung des Venner Moores ein, sodass ein Teil der bis dahin unberührten Moorflächen in Acker- und Weideland umgewandelt wurde.


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