Spielmannszug und Blaskapelle Abschluss in Schwagstorf mit „Tochter Zion“

Von Willi Schmutte



Schwagstorf. „Oh du fröhliche, oh du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit!“ Stimmgewaltig war die Eröffnung des 13. Weihnachtskonzertes in der Schwagstorfer St.-Marien-Kirche. Da machten auch die Glocken mit, die um 18 Uhr zum Angelus-Läuten ansetzten.

Die Kirche war wieder „ausverkauft“, als der Spielmannszug und die Blaskapelle den Kirchenraum betraten. In großer Besetzung intonierten sie dann gemeinsam unter der Leitung von Markus Strootmann diesen Weihnachtsklassiker.

Das „Winter Wonderland“ hatte der Spielmannszug Schwagstorf, geleitet von Vivien Weber und Hubert Riese, zum Thema, und die Blaskapelle intonierte das imposante „Highland Cathedral“. Das Publikum war begeistert, und alle Akteure erhielten viel Beifall.

Bernhard Dürfahrt gab dann als Vorsitzender des Spielmannszuges und der Blaskapelle seiner Freude Ausdruck über die große Resonanz dieses Konzertabends. Sein Gruß galt allen Gästen, allen Mitwirkenden und sein Dank denen, die alles in vielen Übungsstunden eingeübt hatten, die bei den Aufbauarbeiten geholfen hatten.

„Es fällt der Schnee“

Von der Instrumentalmusik ging es weiter zum Gesang. Die Schola von St. Marien unter der Leitung von Maria Piek brachte „Es fällt der Schnee“, Come see the child“ und „Mögen sich die Wege“. Dann gab es wie schon im vergangenen Jahr einen ganz besonderen Auftritt: Slava Pankkov verzauberte das Publikum mit seiner Geige und dem weltbekannten „Ave Maria“. Sichtlich gerührt von dem herzlichen und lang anhaltendem Beifall, schritt er auf seinen Platz zurück.

„O Happy Day“ und „Feliz Navidad“ – rhythmisch flott ging es weiter mit dem Spielmannszug, und die Blaskapelle brachte aus dem Musical „Sissy“ „Ich gehör nur mir“ und dann „Concerto d’ Amore“. Junge Stimmen waren zu hören, der Chor der Grundschule zur Schnippenburg unter der Leitung von Susanne Dünhof trugen mit „Ein heller Stern“, „Herbergsuche“ und „Hoch über Bethlehem“ zum Gelingen der Veranstaltung bei. Angelika Riese lockerte das Ganze noch etwas auf mit zwei Geschichten, die von merkwürdigen Figuren und anderen, das Weihnachtsfest betreffenden Dingen berichteten.

Danach trat wieder die St.- Marien-Schola auf. „In der Stille angekommen“, Come to Bethlehem“ und „By his Mercy“ waren ihre Beiträge. Die festliche Beleuchtung des Chorraumen mit den großen Tannen und dem riesigen Adventskranz bildete zudem ein schönes Bild. Stephan Vollmer mit der Posaune und Steffan Jansing am Piano brachten im Duett „Sang till lotta“. „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ und „A Christmas Festival“. Das Publikum erhob sich von seinen Plätzen, die Musikanten auch – ein eindrucksvolles Programm fand seinen Höhepunkt.

Ortsbürgermeister Karl-Heinz Rohrmann, noch ganz beeindruckt von dem Konzert, brachte es auf den Punkt: „Wenn es dieses Weihnachtskonzert nicht geben würde – es müsste erfunden werden.“ Und der Dank des Ortsbürgermeisters galt allen, die zum Gelingen des Abends ihren Beitrag geleistet hatten. Auch Bernhard Dürfahrt schloss sich dem Dank an. Ein besonderer Dank ging an Slava Pankov aus Weißrussland. Der Erlös, so Bernhard Dürfahrt, geht an die Schola, den Spielmannszug und die Blaskapelle Schwagstorf.

Dann folgte das, man möchte sagen, „Finale furioso“. Festlich intonierte der Spielmannszug mit der Blaskapelle zusammen „Tochter Zion“. Viele sangen mit, und Markus Strootmann griff zur Trompete.


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