Projekt Zukunftsfonds Die Ortskerne im Wittlager Land stärken

Meine Nachrichten

Um das Thema Ostercappeln Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Zukunftsfonds Ortskernentwicklung. Insgesamt 15 Preisträger erhielten im Museum am Schölerberg in Osnabrück ihre Bewilligungsurkunden. Foto: Landkreis OsnabrückZukunftsfonds Ortskernentwicklung. Insgesamt 15 Preisträger erhielten im Museum am Schölerberg in Osnabrück ihre Bewilligungsurkunden. Foto: Landkreis Osnabrück

pm/orf Altkreis Wittlage. Der Startschuss für die Umsetzung des Zukunftsfonds Ortskernentwicklung ist gefallen: Für den „Zukunftsfonds 2.0 – Wettbewerb 2014/2015“ überreichte Kreisrat Winfried Wilkens den Preisträgern im Museum am Schölerberg jetzt die Urkunden und Förderbescheide.

Der Landkreis Osnabrück unterstützt mit dem Wettbewerb Projekte zur Stärkung des Einzelhandels und der Aufenthaltsqualität in den Ortskernen und Innenstädten mit einem Zuschuss von 40 Prozent. Der Gesamtbetrag beläuft sich auf 80000 Euro. 30 Prozent steuern jeweils die Kommunen sowie die privaten Eigentümer und Gewerbetreibenden bei.

Zu den Preisträger, die sich mit ihren Werbe- oder Standortgemeinschaften beworben haben, zählen auch Bad Essen, Bohmte, Hunteburg und Ostercappeln. Mit der Preisverleihung beginnt die Umsetzung von mehr als 25 Projekten zur Stärkung von Ortskernen und Innenstädten im gesamten Landkreis Osnabrück. Die geförderten Maßnahmen umfassen etwa den Umbau von Geschäftsräumen für Folgenutzungen, die Schaffung barrierefreier Eingänge, ein Besatz- und Leerstandsmanagement, den Aufbau einer Homepage mit den Geschäften im Ortskern plus QR-Codes, WLAN für das Zentrum, die Aufwertung des öffentlichen Raumes oder Beschilderungen.

Lob für hohes Niveau

„Wir sind begeistert über das hohe Niveau der Anträge. Offensichtlich ist das Thema in den Köpfen angekommen und hier auf den Punkt gebracht worden. Wir erhoffen uns von den umzusetzenden Maßnahmen eine deutliche Stärkung der einzelnen Innenstädte und Ortskerne, die zu einem lebenswerteren Umfeld beitragen“, sagte der Leiter der Fachdienstes Planen und Bauen, Arndt Hauschild, der die Durchführung des Zukunftsfonds gemeinsam mit dem Büro Convent Mensing federführend steuert. Die Vorhaben dienen aber nicht nur der Stärkung der Ortskerne, betonte Kreisrat Wilkens in seiner Begrüßung. Vielmehr können die Projekte auch als Vorbild für andere Kommunen dienen.

Anschaulich sind diese in einer Handreichung der Akademie für Raumforschung und Landesplanung beschrieben worden. Der Zukunftsfonds Ortskernentwicklung geht nun in die zweite Runde.

Dieser Wettbewerb des Landkreises ist ein Nachfolgeprojekt der Quartiersinitiative Niedersachsen (QIN), die vom Land Niedersachsen gestartet und mitfinanziert wurde. Der Landkreis ist gewissermaßen in die Bresche gesprungen. Ostercappeln hatte wie auch Venne, Bohmte und Hunteburg bereits an QIN teilgenommen. Dabei ging es ebenfalls um die Stärkung der Ortskerne und die Sicherung beziehungsweise Verbesserung der Infrastruktur. Die sollte in erster Linie durch das Engagement der jeweiligen Haus- und Grundeigentümer in den Orten erreicht werden.

Premiere für Bad Essen

So engagiert sich in der Ortschaft Ostercappeln maßgeblich das „Ostercappelner Kaufhaus“, ein Zusammenschluss von Grundbesitzern und Gewerbetreibenden rund um den Kirchplatz. In anderen Orten sind es die jeweiligen Gewerbevereine oder die Werbegemeinschaften, die die Initiative übernommen haben.

Beim ersten Wettbewerb „Zukunftsfonds Ortskernentwicklung“ waren Bohmte und Ostercappeln ebenfalls schon dabei. Für Bad Essen ist das neue Projekt hingegen eine Premiere.

Die Handreichung ist im Internet unter www.arl-net.de/system/files/arbeitshilfe.pdf zu finden. Weitere Informationen unter www.landkreis-osnabrueck.de/Zukunftsfonds


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN