Crosslauf am Sonntag Querfeldein geht’s lang in Ostercappeln

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Lange Beine, rutschiger Halt: Crosslauf hat Vorfahrt in Ostercappeln. Foto: Helge HolzLange Beine, rutschiger Halt: Crosslauf hat Vorfahrt in Ostercappeln. Foto: Helge Holz

Ostercappeln. Es ist mal wieder Crosszeit. Immer um diese Jahreszeit. Wann auch sonst, denn „cross“ heißt nicht über glatten Asphalt oder federnde Kunststoffbahnen, sondern querfeldein zu laufen – durch Wälder, Wiesen und über Feldwege. Zum 29. Mal an diesem Sonntag ab 10 Uhr in Ostercappeln, mit dem heimischen OFV als dem Dauerbrenner unter den Veranstaltern, die wissen, was cross bedeutet.

„Fast alles im Wald“, sagt Andreas Wollherr als erfahrener Leichtathlet und Veranstalter über die Strecke. Eine Woche vor seinem 61. Geburtstag baut der stets bescheiden-zurückhaltende Idealist auf die bewährten 30 Mitarbeiter, auf Teamwork, wenn es um Vorbereitung, Sicherung und Absperrung der Strecke geht bis zum Ziel. Für die Hauptklasse über 6100 Meter, dabei 1100 im Stadion, sprich am Sportplatz am Schützenhaus, dann vier mal die 1250 Meter lange Runde.

Der Regen am letzten Wochenende hat den Boden griffig und ideal gemacht, was cross betrifft. Letzte Herbstfärbungen an den Bäumen sind ebenso typisch für diese Art Laufen wie der mal feucht-graue, mal klar-kalte Himmel bei unwägbaren Temperaturen, die den Reiz an diesem Event steigern.

Erst recht vor dem letzen Lauf der Ossen-Cross-Serie, bei dem Wollherr sich, was Resonanz betrifft, an Melle als Gradmesser vor zwei Wochen orientiert – an 150 Teilnehmern. Neben denen, die Bestzeiten laufen und Pokale holen wollen, auch die, die kurz entschlossen über 2350 (Erwachsene) bzw. 1600 und 1100 Meter (Jugend) willkommen sind.


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