Zeichen der Hoffnung Gedenken zum Volkstrauertag im Altkreis Wittlage

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Altkreis Wittlage. Am Volkstrauertag wird bundesweit der Opfer der beiden Weltkriege, von Gewaltherschaft, Flucht und Vertreibung gedacht. 2014 ist dabei ein besonderes Jahr, denn gleich mehrere Jubiläen rücken Ereignisse der deutschen Geschichte besonders in den Mittelpunkt

Daten, mit denen sich die Redner auf den Gedenkfeiern im Altkreis Wittlage beschäftigten. So der Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. Vennes Ortsbürgermeisterin Edeltraut Altemöller-Menke schlug am Sonntag den Bogen von den Schlachtfeldern Flanderns 1914 über das Sterben in Stalingrad im Zweiten Weltkrieg, der vor 75 Jahren mit den Überfall auf Polen begann, bis hin zur Gegenwart, wo Konflikte in der Ukraine, in Syrien und dem Irak täglich Menschenleben fordern.

„Doch es gibt auch immer wieder Zeichen der Hoffnung“, so die Ortsbürgermeisterin. Zum Beispiel den sogenannten Weihnachtsfrieden 1914, als es an der Westfront spontan zu einer Waffenruhe während der Feiertage kam. Ein Frieden, den die Soldaten spontan schlossen – gegen den Willen der Armeeführungen.

Ein ganz besonderes Datum für die Deutschen ist natürlich der Mauerfall vor 25 Jahren. Die friedliche Revolution begann mit Versammlungen im Herbst 1989 in der Nikolaikirche in Leipzig. Symbolische Friedenslichter, die an die Wegmarken des vergangenen Jahrhunderts erinnern, sollten am Sonntagvormittag auch auf dem Friedhof vor dem Ehrenmal in Venne entzündet werden. Der Dauerregen machte das jedoch leider unmöglich.

Angesichts all der schrecklichen Erfahrungen, der vielen Millionen Opfer und des Leids, das die Familien erfuhren und ertragen hätten, bleibe der unstillbare Wunsch der Menschen nach Frieden und Versöhnung, betonte Edeltraut Altemöller-Menke.


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