Polizei ermittelt Zwei Tote nach Unfällen im Kreis Minden-Lübbecke

Von Andreas Schnabel

Im Wittlager Nachbarkreis Minden-Lübbecke waren am Samstag zwei Tote zu beklagen. Symbolfoto: dpaIm Wittlager Nachbarkreis Minden-Lübbecke waren am Samstag zwei Tote zu beklagen. Symbolfoto: dpa

Espelkamp.In Wittlages westfälischem Nachbarkreis Minden-Lübbecke kam es am vergangenen Wochenende zu zwei schweren Unfällen, bei denen zwei Menschen tödliche Verletzungen erlitten.

Ein 41-Jähriger verstarb und ein 40-Jähriger wurde laut Polizeibericht schwer verletzt, nachdem ein Pkw nach einem verbotenen Überholmanöver am Samstag in Espelkamp auf der B 239 von der Fahrbahn abkam und sich überschlug. Wie Zeugen der Polizei mitteilten, soll der Fahrer gegen 16 Uhr mit sehr hoher Geschwindigkeit gefahren sein.

Der Pkw-Fahrer verlor die Kontrolle über seinen Wagen und überschlug sich mehrfach. Beide Männer wurden von den Rettungskräften außerhalb des Fahrzeuges gefunden. Trotz notärztlicher Versorgung kam für den 41-Jährigen jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch am Unfallort. Der 40-Jährige wurde notärztlich versorgt und mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 13“ ins Krankenhaus gebracht. Die Bundesstraße wurde für eineinhalb Stunden gesperrt.

Tödliche Verletzungen erlitt auch eine 48-jährige Autofahrerin, nachdem sie in Petershagen-Frille beim Überqueren eines unbeschrankten Bahnübergangs von einem Güterzug erfasst wurde. Die Frau war Samstagmittag mit einem VW-Caddy auf der Holzstraße unterwegs. Als sie gegen halb zwölf auf den Bahnübergang fuhr, wurde sie von einem herannahenden Güterzug erfasst. Dessen 34-jähriger Zugführer war mit 20 angehängten Waggons auf der Fahrt von Nienburg in Richtung Minden. Einen Zusammenstoß konnte er nicht mehr vermeiden. Die Lok schob den Caddy rund 350 Meter vor sich her, bevor beide zum Stehen kamen. Trotz sofortiger notärztlicher Versorgung verstarb die Frau noch am Unfallort. Der Lok-Führer erlitt einen Schock. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Bahnstrecke gesperrt.