Die Großen zum Mittun motiviert Ostercappeln: Auf der Trommelreise viel gelernt

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Ostercappeln. Eines ist mal sicher: Wer den Trommeltag im Kindergarten St. Lambertus in Ostercappeln miterlebt hat, kann jetzt Tiere Trommelgeräusche zuordnen – und weiß, dass das Trommeln im Sitzen am besten geht.

Aber das ist längst nicht alles. Denn hatte Markus Hoffmeister vom Theomobil die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte St. Lambertus am Vormittag – unterteilt in zwei Altersgruppen – mit auf eine große Trommelreise genommen, so kam am Nachmittag auch die Großen in den Genuss der Trommelabenteuer. Die Erwachsenen mussten erst einmal von Kita-Leiterin Gabriele Künnemann weiter nach vorn gelotst werden.

Und die gleiche Flöte, die die Kinder am Vormittag gerufen hatte, erklang auch in der großen runde am Nachmittag. Die Großen konnten dabei allerlei von den Kleinen lernen. Hoffmeister forderte: „Wir probieren mal etwas zur Entspannung mit den Erwachsenen.“ Und schwupps erklang das Lied „Sali bonani“ (guten Morgen) – mit rhythmischem Klatschen. Danach brachten die Erwachsenen die kleinen Trommeln zu jedem der Teilnehmer. Die Trommeln wiederum mussten erst einmal wachgestreichelt werden.

Und dann begann die Trommelreise, die ins Land der Farben führte. Die waren allerdings in Streit geraten. „Und plötzlich waren alle weg“, soufflierte eines der Kinder. Zunächst einmal begaben sich Schlange, Tiger, Känguruh und Elefant an Bord der Arche Noah – begleitet von den zur Tierart passenden Trommelgeräuschen und Bewegungen. Alle, die eingeladen waren, durften auf die Arche. Und am Ende der Geschichte tauchte aus einer Schatzkiste der Regenbogen auf, der so Hoffmeister sagt: „Gott ist dein Freund.“

Die zweite Gruppe war in Afrika unterwegs, lernte Worte der fremden Sprache. „Simama“ heißt aufstehen, „ka“ bedeutet hinsetzten. Erst trainierten Arme und Schultern die gegenläufigen Bewegungen und dann wurde es richtig sportlich im Kindergarten. Klar, dass die Kinder die Frage: „Könnt ihr noch schneller“ stets begeistert mit „Ja“ beantworteten. Die Kinder hatten zudem gelernt, dass sie nichts erreichen, wenn jeder nur an sich denkt. Das half beim Abstecher ins Farbenland, den Streit der Farben, die sich sämtlich für am wichtigsten hielten, zu beenden. Die Farben bildeten gemeinsam den bunten Bogen über der Erde. Hoffmeister: „Der Regenbogen möchte sagen, uns sind alle Farben geschenkt.“

Und bevor Spiele rund um die Kita warteten, ertönte ein Trommelapplaus für das Kita-Team und alle Eltern, die den Trommeltag möglich gemacht hatten. Ihnen wurde zugetrommelt: „Ihr seid super, ihr seid super.“


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