„Schwagstorfer Wiesn“ Party in Schwagstorf bis tief in die Nacht hinein

Von Willi Schmutte


Schwagstorf. Und wieder war das Zelt rappelvoll. Eine tolle Stimmung herrschte von Beginn an, und das Publikum ging begeistert mit – die dritte Schwagstofer Wiesn war erneut ein Riesenerfolg.

In Schwagstorf wurde Oktoberfest gefeiert. Die Blaskapelle Schwagstorf – alle in bayerischem Outfit – eröffnete den Abend mit dem „Egerländer Musikantenmarsch“. Kapellmeister Markus Strootmann war in seinem Element. Er wusste die Gäste zu unterhalten – mit wohlgesetzten Worten und natürlich mit schwungvoller Musik. Rund 1500 musikbegeisterte Gäste waren gekommen.

Bernhard Dürfahrt, Vorsitzender des Spielmannszuges und der Blaskapelle Schwagstorf, entbot allen zur Eröffnung des „38. Klingenden Schwagstorf“ seinen Willkommensgruß. Er hatte mit seinem gesamten Team alles organisiert und vorbereitet, und man sah ihm die Erleichterung an – das Fest konnte beginnen. Dürfahrt dankte allen Helferinnen und Helfern, und mit seiner Aussage „Musik kennt keine Grenzen, Musik öffnet Herzen“ war der Startschuss gegeben.

Die „Böhmische Polka“, der „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ das Trompetenecho“ und, und, und ... Schon bald stieg das Publikum auf die Bänke, dann wurde geschunkelt, und immer wieder wurde die Kapelle mit Beifall belohnt. Maßkrüge wurden geschleppt. „Halbe“, also Oktoberfestbier aus dem Bayernland, getrunken, und Lebkuchenherzen wurden von einigen Damen des Spielmannszuges angeboten.

Dann wurde es laut, die Gruppe „ZOMFG“ war auf der Bühne, Percussion war angesagt. Joachim Dölker und „seine Jungs“ heizten mit heißen Rhythmen ein, das Publikum ging mit, Klatschen im Stakkato, einfach eine Superstimmung.

Dann war es wieder die Blaskapelle, die aufspielte. Das Fest nahm seinen Lauf. Mit dabei nun auch Paul Lakin, der als Sänger die Kapelle begleitete und ebenso mit Beifall belohnt wurde. 22 Uhr war schon vorbei, auf der gegenüberliegenden Stirnseite des riesigen Zeltes war auf der Bühne schon alles vorbereitet. Und dann kamen sie, die Musikanten aus dem Würzburger Land. „Rebel“ gastierte erstmals in Schwagstorf, und die Band aus Süddeutschland zogen gleich alle Register.

Funke springt über

Sängerin Maya und „Michi“, ebenso als Sänger dabei, dann „Stefan“ der Keyboarder, der alle Instrumente beherrscht. Dazu kamen Leadgitarrist „Ese“, als Bassist „Michael“ und „Markus“ als Drummer für den Rhythmus, den exakten Takt zuständig. Sie fetzten über die Bühne, suchten den Dialog mit dem Publikum, und der Funke war schnell übergesprungen. Die Tanzfläche war übervoll, viele suchten die Verbindung mit den weit gereisten Gästen. Und dann hieß es wieder „Die Krüge in die Höhe“ und „oans, zwoa, g’suffa“.

„Atemlos“ oder das Lied vom Hofbräuhaus, welches in München steht, die Charts rauf und runter, dem Publikum gefiel es. Bis tief in die Nacht hinein ging die Riesenparty, die Schwagstorfer Wiesn 2014.