Ausstellung wird eröffnet Kuriose Maschen in der Alten Mädchenschule

Von Kerstin Balks

Im vergangenen Jahr stellte die Maschengilde bei Götte-Geschenke in Schledehausen aus. Foto: Bärbel Recker-PreuinIm vergangenen Jahr stellte die Maschengilde bei Götte-Geschenke in Schledehausen aus. Foto: Bärbel Recker-Preuin

Ostercappeln. Die Osnabrücker Maschengilde ist eine Gruppe maschenbegeisterter Frauen, die seit 2011 besteht. Mit ihrem ersten Projekt im Jahre 2011 hat sie seinerzeit die Osnabrücker Altstadt während der Kulturnacht mit Strick-Graffiti verzaubert.

Seitdem findet die Maschengilde immer wieder neue Themen für ihre Maschen-Kunst. Das Motto lautet dabei stets: Sich trauen, etwas wagen, Fantasien und Ideen neu und kreativ umsetzen – mit welchen Materialien auch immer. Und immer gibt es viel zu sehen und zu staunen, denn die maschenbegeisterten Frauen schaffen mit Nadel und Faden, aber ohne jegliche Vorlagen, kleine Kunstwerke. Es sind plastische Arbeiten wie von Bildhauern, allerdings aus textilem Werkstoff und daher eben von weicher Haptik.

Eine Auswahl an skurrilen und kuriosen Arbeiten der letzten drei Jahre stellt die Maschengilde unter dem beziehungsreichen Titel „Kuriose Maschen“ auf Einladung von Kurios, dem Kulturverein Ostercappeln, in der Alten Mädchenschule Ostercappeln aus. Die Ausstellung ist von Freitag, 19. September, bis Sonntag, 5. Oktober, täglich außer montags zwischen 15 und 17 Uhr zugänglich.

Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 19. September, um 19 Uhr werden gewissermaßen „lebende Skulpturen und Figuren“, also „Living Dolls“, erwartet. Mit gehäkelten und gestrickten Allover-Kostümen, die bereits während der diesjährigen Osnabrücker Kulturnacht am Samstag, 13. September, gezeigt wurden, und fantasievoll maskiert, gestalten die Akteurinnen gemeinsam mit einem männlichen Gastdarsteller die Vernissage.