Delegation aus Olsztynek zu Gast Treffen mit den Vereinen auf der Venner Mühleninsel

Von Erich Abke


Venne. Zu einem Abend der Begegnung hatte die Gemeinde Ostercappeln ihre Gäste aus Olsztynek (Hohenstein) in Polen nach Venne auf die Venner Mühleninsel eingeladen.

Eingeladen waren auch die Vertreter der Vereine, um aus ihrer Tätigkeit zu berichten. Ein breites Spektrum tat sich da auf.

Vertreter der Sportvereine waren anwesend, des Karnevals, der Chöre und der Heimatvereine, Vorstände der Kirchengemeinden, die der Sozialverbände. Die Schützenvereine waren gekommen. Mit dabei waren auch die Oldtimerfreunde, die Geflügelzüchter, der Kindergärten und der Motorsportverein. Sie berichteten den polnischen Gästen von ihren umfangreichen sportlichen und kulturellen Tätigkeiten. Mit dabei war auch der Mittelaltermarkt.

Musikalisch wurde der Abend durch Michaela Blum und Kay Therheide gestaltet. Bis in die späten Abendstunden wurden beim gemeinsamen Grillen Erfahrungen ausgetauscht. Dazu waren zusätzliche Dolmetscher als Moderatoren tätig.

Die Ortsbürgermeister der Ortschaften Ostercappelns – Edeltraut Altemöller-Menke, Karl-Heinz Rohrmann und Peter Kovermann – freuten sich über die Partnerschaft mit der polnischen Gemeinde. „Ich habe 13 neue Freunde bekommen“, sagte Peter Kovermann und meinte damit die angereisten Gäste. Edeltraut Altemöller-Menke sagte, die partnerschaftlichen Grundsteine seien gelegt. „Jetzt gilt es, die Brücken zueinander weiter auszubauen.“ Mit keinem anderen Land in Europa verbände uns ein so großes Erbe wie mit Polen.

Zuvor hatte die Reisegruppe Europas größte Eiswaffelbäckerei Meyer zu Venne besucht, die auch in Polen ein Zweigwerk betreibt. Sie informierten sich im Waffelmuseum und nahmen mit Interesse die Informationen über die geplante Nahwärmeversorgung aus der Fabrik entgegen. Olsztyneks Bürgermeister Artur Wrochna fragte, ob eine solche Versorgung auch in seiner Gemeinde möglich sei. Ein weiterer Besuch hatte tags zuvor bei der Venner Feuerwehr stattgefunden. Die Wärmebildkamera und die Ausstattung des DekonZuges fanden großes Interesse. Die Wärmebildkamera macht Gefahrstellen im Brandgeschehen bei schlechten Sichtverhältnissen deutlich. Sie wird überörtlich eingesetzt. Retten, bergen, löschen schützen lautet der Auftrag der Wehr. Dazu dient die Ausrüstung des Zuges. „Freunde sind wichtig“, betonte abschließend Edeltraut Altemöller-Menke, „und zwar im Westen mit Frankreich, aber auch im Osten mit Polen.“