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Ortstermine im Krebsburger Wald Aufforstung und Verjüngung

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Ein Passieren muss möglich sein. Foto: privatEin Passieren muss möglich sein. Foto: privat

Ostercappeln/Belm. Die Einzäunung von Teilflächen des Waldes im Bereich Krebsburg ist rechtmäßig. Waldflächen, die wiederaufgeforstet oder zum Zwecke einer Naturverjüngung vor Wildverbiss geschützt werden müssen, können und dürfen durch Schutzzäune gesichert bleiben.

Dies teilte ein Sprecher des Landkreises Osnabrück auf Anfrage unserer Zeitung mit. Auf der Grundlage des Niedersächsischen Gesetzes über den Wald und die Landschaftsordnung müsse ein Passieren durch Fußgänger, Radfahrer und Reiter sowie die Benutzung ganzjährig befahrbarer Wege möglich sein. Durch Umbau der vorhandenen Toranlagen sei das in Ostercappeln zu ermöglichen, so der Landkreis. Unbenommen dieser Regelung, können Teilbereiche des Waldes zum Zwecke einer Drück- oder Treibjagd oder bei Holzeinschlag zum Schutz der Freizeitnutzer befristet gesperrt werden. Der Kreisgeschäftsführer der Grünen, Johannes Bartelt, hatte in einer Erklärung von ungewohnten Hindernissen für Wanderer gesprochen und die Rechtmäßigkeit der Zäune angezweifelt. Bei Ortsterminen von Behördenvertretern und Wanderern mit dem Waldbesitzer wurde deutlich, dass die umfangreichen Aufforstungen und Naturverjüngungen im Krebsburger Wald einen wichtigen Beitrag zum Ökosystem Wald leisten. Der Zaun um den Teich sei aus Sicherheitsgründen sinnvoll, hieß es weiter. Es gebe ein Recht auf freie Betretung, soweit keine unangemessenen Störungen verursacht würden, unterstrich der zuständige Förster. Eine nachhaltige Forstwirtschaft mit Aufforstungen und Naturverjüngung trage zum Schutz der Wälder bei.


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