Älteste Teilnehmer ausgezeichnet Venner Pastor schlüpft in die Rolle des Nikolauses

Von Cornelia Müller

Ehrung der ältesten Teilnehmer (jeweils von links): Lina Bockbreder (94), Emmi Laumerich (97) und Frieda Höner zu Drewer (92); Friedel Bockbreder (92), Artur Ficht (89) und Heinz Schröder (89). Dahinter Pastor Bodo Boehnke, Ute Bühning und Erik Ballmeyer. Foto: Cornelia MüllerEhrung der ältesten Teilnehmer (jeweils von links): Lina Bockbreder (94), Emmi Laumerich (97) und Frieda Höner zu Drewer (92); Friedel Bockbreder (92), Artur Ficht (89) und Heinz Schröder (89). Dahinter Pastor Bodo Boehnke, Ute Bühning und Erik Ballmeyer. Foto: Cornelia Müller
Cornelia M+ller

Venne. Gemeinsames Singen, ein munterer Plausch mit alten Bekannten und die Vorfreude auf Weihnachten: Das waren wieder die Hauptzutaten für die Senioren-Adventsfeier am Freitag im Venner Gasthaus. Eingeladen hatten die Ortschaft und die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Venne, die Organisation hatte Ute Bühning übernommen.

Gemütlich saßen die rund 60 teilnehmenden Senioren an den großen runden Tischen, ließen sich Kaffee und Kuchen schmecken und sangen kräftig mit, während Ernst Thörner in die Tasten seines Akkordeons griff und Weihnachts- und Adventslieder anstimmte.

Ortsbürgermeister Erik Ballmeyer weckte in seiner Begrüßung Erinnerungen an verschneite Winter aus Kindertagen. Manches werde zwar im Alter dann ganz anders wahrgenommen, als wenn man jung sei, aber „die Erinnerungen bleiben – das ist das, was Heimat ausmacht“.

Ernst Thörner unterhielt die Teilnehmer der Veranstaltung mit weihnachtlichen Weisen. Foto: Cornelia Müller
Die „Dancing Queens“ präsentierten eine schwungvolle Tanzeinlage. Foto: Cornelia Müller

Mit dem Karneval fing es an

Für das Programm an diesem Nachmittag waren neben Ernst Thörner vor allem die Kinder zuständig: Einen schwungvollen Auftritt legte zunächst die Tanzgruppe „Dancing Queens“ hin, geleitet von Katrin Kuhlmann und Sherin Schachtebeck. Erst seit Anfang des Jahres tanzen die elfjährigen Mädchen zusammen. Gegründet wurde die Gruppe ursprünglich für einen Karnevalsauftritt, aber weil es ihnen so viel Spaß gemacht hat, treffen sich die Tänzerinnen seither regelmäßig im Gemeindehaus, um zu trainieren.

Der Kinderchor der Walburgis-Kirchengemeinde, die „Regenbogenkinder“, machte den Senioren mit Weihnachtsliedern von Rolf Zuckowski eine Freude. Foto: Cornelia Müller

Fröhliche Herzen 

Danach waren die „Regenbogenkinder“, der Kinderchor der Walburgis-Kirchengemeinde, an der Reihe. Unter der Leitung von Irmhild Köster und von Benjamin Schrul am Keyboard begleitet sangen sie moderne Weihnachtslieder, wie zum Beispiel „Ich wünsche mir zum Heiligen Christ“ und „Was bringt der Dezember“. Darin heißt es in einer Textzeile: „Und jeder wär‘ glücklich, würd' s einmal so sein: Nur fröhliche Herzen und niemand allein.“ Genau darum ging es bei der Seniorenfeier in Venne: um fröhliche Herzen und Geselligkeit.

Nikolaus hatte Präsente parat

Ein besinnliches Gedicht trug Lena Höh vor. Und immer wieder schaute – aus gegebenem Anlass, die Feier fand ja am 6. Dezember statt – auch der Nikolaus alias Pastor Bodo Boehnke vorbei. Nicht nur, um die Kinder für ihre Auftritte zu belohnen, sondern auch, um die ältesten Teilnehmer der Veranstaltung mit Präsentkörben zu beschenken. Das waren in diesem Jahr Emmi Laumerich (97 Jahre), Lina Bockbreder (94) und Frieda Höner zu Drewer (92) sowie Friedel Bockbreder (92), Artur Ficht (89) und Heinz Schröder (89).


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