Gelder von der AOK Niedersachsen Förderung für Spes Viva-Hospizdienst Ostercappeln

PM

Förderung für Hospizdienste. Im Bild von links: Jürgen Franke (Regionaldirektor der AOK für das Osnabrücker Land), Rebekka Hoffmann (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Anne Bröring (Leben bis zuletzt), Rainer Ellermann (Ambulanter Spes Viva-Hospizdienst), Stephanie Tewes-Ahrnsen (Malteser Hilfsdienst Ortsstelle Alfhausen, Hospizdienst St. Johannes), Irmgard Risch (Leben bis zuletzt), Jan-Felix Simon (Osnabrücker Hospiz, Ambulanter Hospizdienst und Ambulanter Kinderhospizdienst). Foto: Irene OberstFörderung für Hospizdienste. Im Bild von links: Jürgen Franke (Regionaldirektor der AOK für das Osnabrücker Land), Rebekka Hoffmann (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Anne Bröring (Leben bis zuletzt), Rainer Ellermann (Ambulanter Spes Viva-Hospizdienst), Stephanie Tewes-Ahrnsen (Malteser Hilfsdienst Ortsstelle Alfhausen, Hospizdienst St. Johannes), Irmgard Risch (Leben bis zuletzt), Jan-Felix Simon (Osnabrücker Hospiz, Ambulanter Hospizdienst und Ambulanter Kinderhospizdienst). Foto: Irene Oberst

Ostercappeln. Die Endphase des Lebens ist zuweilen mit Ängsten, ungeklärten Fragen oder auch seelischen Schmerzen verbunden. Ambulante Hospizdienste begleiten diesen Prozess und versuchen, den Abschied des Menschen so würdevoll und friedlich wie nur möglich zu gestalten. Diese Arbeit unterstützt die AOK in diesem Jahr mit drei Millionen Euro für insgesamt 94 ambulante Hospizdienste in Niedersachsen - darunter der ambulante Spes Viva-Hospizdienst in Ostercappeln.

Mit einer Zahlung von rund 164 000 Euro für die ambulanten Dienste in Stadt und Land Osnabrück – die vom Osnabrücker Hospizverein und von der Initiative Spes Viva organisiert werden – ist jetzt die AOK ihrer Verpflichtung nachgekommen, dieses Anliegen zu unterstützen. 

Alle Krankenkassen sind zu dieser jährliche Zahlung aufgefordert. Aber weil sich die Summe, die eine Krankenkasse zahlen muss, auch an den jeweiligen Mitgliederzahlen orientiert und die AOK zu den hierbei größten Krankenkassen gehört, muss sie auch einen großen Betrag bezahlen.Mit dem Geld werden im Wesentlichen die qualifizierte Aus- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Sterbebegleiter sowie die notwendigen Personal- und Sachkosten bezuschusst. 

236 Ehrenamtliche haben im vergangenen Jahr 247 Sterbebegleitungen durchgeführt, davon 25 begleitete Kinder. „Durch Zuhören, Verständnis und liebevolle Gesten sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer eine wichtige Stütze für Betroffene und ihre Angehörigen. Ihr aufopferungsvolles Engagement ist gelebte Mitmenschlichkeit und in der schwierigen Situation außerordentlich wertvoll“, würdigte Jürgen Franke, Regionaldirektor der AOK im Osnabrücker Land, bei der symbolischen Scheckübergabe.

Persönliche Betreuung

Im Vordergrund der ambulanten Hospizarbeit steht die persönliche Betreuung mit dem Ziel, sterbenden Menschen ein möglichst selbstbestimmtes Leben bis zuletzt in der vertrauten Umgebung zu ermöglichen sowie Familie und Freunde in diesem Prozess zu begleiten, zu entlasten und zu unterstützen. „Die Ambulanten Hospizdienste sind untereinander gut vernetzt. Wir tauschen uns aus und richten uns nach dem Wunsch desjenigen, der begleitet wird“, erklärte Jan-Felix Simon, Geschäftsführer der Ambulanten Osnabrücker Hospize.

Anträge einreichen

Jürgen Franke hob hervor, dass jede Person – unabhängig von seiner Konfession, Staatsangehörigkeit oder sozialen Stellung – einen Hospizdienst in Anspruch nehmen könne. Zugleich wies er darauf hin, dass die gesetzlich vorgesehenen Fördergelder noch nicht ausgeschöpft seien. Ambulante Hospizdienste können ihre Anträge auf finanzielle Förderung bis Ende März 2020 bei den Krankenkassen einreichen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN