Ab dem 25. Oktober Karikaturen von Fritz Wolf in Ostercappeln zu sehen

Von Christa Bechtel

Mit "Olle use" ist diese Karikatur betitelt. Repro: Christa BechtelMit "Olle use" ist diese Karikatur betitelt. Repro: Christa Bechtel

Ostercappeln. Zu einer spektakulären Ausstellung lädt der Kulturring Ostercappeln (Kurios) am Freitag, 25. Oktober, ab 19 Uhr, in die Alte Mädchenschule am Kirchplatz nach Ostercappeln ein. Unter dem Titel „Fritz Wolf’s Blick auf die Kirche“ wird der Verein einige Wolf-Karikaturen präsentieren.

Die Einführung in die Ausstellung wird Dr. Hermann Queckenstedt übernehmen. Fritz Wolf, 2001 im Alter von 81 Jahren verstorben, war überzeugter Wahl-Osnabrücker.  

Ab 1952 war er politischer Hauskarikaturist der Neuen Osnabrücker Zeitung. Er arbeitete aber auch für die Tageszeitung „Die Welt“, war 35 Jahre Mitarbeiter beim Magazin „Stern“ mit den „Notizen aus der Provinz“ und 25 Jahre lang Mitarbeiter der Zeitschrift „Brigitte“. In der Nähe des Osnabrücker Rathauses wurde 2003 ein Denkmal zu Ehren des bekannten Karikaturisten enthüllt.

Fritz Wolf starb 2001. Foto: Michael Hehmann

Die Fritz-Wolf-Stiftung verwaltet den größten Teil der Originalzeichnungen von mehr als 15000 Arbeiten. Die Stiftung fördert junge Karikaturisten mit dem Fritz-Wolf-Nachwuchspreis. Bis zum 1. Dezember

Kurios hatte für die Präsentation im Wittlager Land die Qual der Wahl: „Fritz Wolf und die Kunst“ oder die „Notizen aus der Provinz“ oder „ Fritz Wolfs Blick auf die Kirche“. Alle Themenbereiche würden passen. „Jedoch die räumliche Nähe zur St. Lambertus-Kirche ließ die Wahl auf die Karikaturen zum Thema Kirche fallen“, erklärte dazu Kurios-Vorsitzende Susanne Winkler im Gespräch mit unserer Redaktion.  

 Nach der Vernissage kann die Wolf-Ausstellung noch bis zum 1. Dezember täglich in der Zeit von 15 Uhr bis 17 Uhr in der Alten Mädchenschule in Ostercappeln besucht werden. 


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