Ehrenamtliche unverzichtbar Tränen häufige Begleiter in Krankenhäusern der Region

Von pm

Ehrenamtlich den Menschen zugewandt. Die Teilnehmer eines bistumsweiten Treffens in Ostercappeln. Foto: Daniel MeierEhrenamtlich den Menschen zugewandt. Die Teilnehmer eines bistumsweiten Treffens in Ostercappeln. Foto: Daniel Meier

Ostercappeln. Ehrenamtliche tragen entscheidend zu positivem Erscheinungsbild von Krankenhäusern bei. Das wurde bei einem bistumsweiten Treffen von „Grünen Damen und Herren“ (Ehrenamtliche, die in der Katholischen Krankenhaushilfe organisiert sind) und Vertretern der Caritas-Konferenzen Deutschlands (einem Netzwerk von Ehrenamtlichen) im Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln der Niels-Stensen-Kliniken deutlich.

 Besonders der Begleitdienst wurde hervorgehoben, „der den ankommenden Patienten viel Sicherheit gibt und die ersten Schritte zum stationären Aufenthalt sorgsam mitgeht“, so Monika Sewöster-Lumme, Geschäftsführerin der Caritas-Konferenzen Deutschlands (CKD) im Bistum Osnabrück. „Wir müssen uns gut auskennen, und starke Arme sind schon von Vorteil“, berichtete eine Grüne Dame aus dem Marienhospital Osnabrück der Niels-Stensen-Kliniken. Der ehrenamtliche Dienst bedarf einer guten Vorbereitung, die zum Beispiel im Ludmillenstift Meppen durch eine Schulung mit sechs Modulen angeboten wird. Qualitätssicherung wird auch unter Ehrenamtlichen nachgefragt: „Nach dem Kurs habe ich mich viel sicherer gefühlt: Es hat mir Selbstbewusstsein und Kompetenz vermittelt“, so eine Teilnehmerin. 

Den Menschen zugewandt

Der vielfältige Dienst  verlangt in der heutigen Zeit mit den kurzen Liegezeiten, den vielfältigen Fremdsprachen oder den älteren und gebrechlichen Menschen ein ausgeprägtes Fingerspitzengefühl. Viel wichtiger ist aber die Zugewandtheit zu jedem Menschen hin, der als Patient seine Gesundheit wieder erlangen möchte.  

  Pastor Dr. Thomas Stühlmeyer, geistlicher Begleiter der CKD Osnabrück, nahm in seinem Referat zur „Gabe der Tränen“ die Teilnehmenden mit auf eine interessante Reise in die Seele des Menschen. Er erläuterte Anlässe für Tränen und auch die geistliche Tradition der Tränen. Im anschließenden Austausch füllten die Teilnehmenden das Gesagte mit eigenen Erfahrungen. Dabei wurde deutlich: Tränen sind ein häufiger Begleiter der Grünen Damen und Herren in ihrem ehrenamtlichen Dienst. 

 Die Krankenhaushilfe im Bistum Osnabrück bietet Interessierten jederzeit die Möglichkeit, in diese ehrenamtliche Aufgabe hineinzuschnuppern. Weitere Informationen gibt es unter: CKD – Das Netzwerk von Ehrenamtlichen, Monika Sewöster-Lumme, Knappsbrink 58, 49080 Osnabrück, Telefon 0541 34978168, msewoester-lumme@caritas.de. 


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