Neue Ausstellung ab 13. September Kunst ohne Punkt und Komma in Ostercappeln

Von Christa Bechtel

Unter dem Thema „Ohne Punkt und Komma“ wird Gundula Oltmanns aus Minden ab 13. September Grafiken in der Alten Mädchenschule Ostercappeln präsentieren. Repro: Christa BechtelUnter dem Thema „Ohne Punkt und Komma“ wird Gundula Oltmanns aus Minden ab 13. September Grafiken in der Alten Mädchenschule Ostercappeln präsentieren. Repro: Christa Bechtel

Ostercappeln. Am Freitag, 13. September, 19 Uhr, lädt der Kulturring Ostercappeln – Kurios – zu seiner neuen Ausstellung in die Alte Mädchenschule am Kirchplatz nach Ostercappeln ein. Unter dem Thema „Ohne Punkt und Komma“ wird Gundula Oltmanns aus Minden Grafiken präsentieren.

Die musikalische Begleitung übernimmt das Flötenquintett „Legno con Passione", was so viel wie „Holz mit Leidenschaft" bedeutet. Zum Ensemble gehören Claudia Burandt, Annemarie Gentsch, Lena Pampus, Brigitte Robers-Schmoll und Frauke Staupendahl.

Laut Wörterbuchdefinition bedeutet Kalligrafie „Die Kunst des schönen Schreibens“ oder „Die ordentliche oder elegante Schreibkunst“. Mit dem Ausstellungsthema „Ohne Punkt und Komma“ sieht man schnell, dass Gundula Oltmanns diesen klassischen Aspekt nicht verfolgt. Denn für die Künstlerin ist es wichtiger, mit Schrift gestalterisch und frei zu arbeiten. Vielmehr illustriert sie die Buchstaben zu neuen „Schrift-Bildern“, die ohne Punkt und Komma geschrieben werden und sich ein Buchstabe an den anderen reiht. Inspiriert wird sie oftmals durch Gedichte, Wortspielereien oder Liedtexte. Mal stellt sie mit Schrift einen thematischen Zusammenhang bildhaft dar, mal entwickelt sie eine passende Form für ein Gefühl, mal fokussiert die äußere Gestalt die Pointe des Gedankens.

In Minden geboren

Gundula Oltmanns wurde 1964 in Minden geboren, wo sie noch heute mit ihrer Familie lebt. Kreativität gehörte schon immer zu ihrem Leben, sei es im Beruf im Produktdesign oder im privaten frei gestalterischen Bereich. Aus Freude an der alltäglichen Gebrauchskunst entwickelte sie schon vor vielen Jahren ihr künstlerisches Tun zum persönlichen Rückzugsort und zur kreativ-meditativen Entspannung. Die Lust, Schönes zu gestalten, führte sie in verschiedene Bereiche, wo sich die Künstlerin in der freien Malerei oder der Druckkunst ausprobiert. Seit 2013 präsentiert die Mindenerin ihre Arbeiten auf diversen öffentlichen Ausstellungen und Workshops. 

Bis 20. Oktober

Nach der Vernissage kann die Ausstellung in der Ostercappelner Alten Mädchenschule bis zum 20. Oktober täglich von 15 bis 17 Uhr besucht werden


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