Zwei Bauabschnitte geplant Start der Flurneuordnung Venne-Nord im Frühsommer

Das Flurneuordnungsgebiet Venne-Nord ist insgesamt 2.372 Hektar groß. Hier im Bild der Bereich des Burlagen Wegs. Archivfoto: Friedrich LükeDas Flurneuordnungsgebiet Venne-Nord ist insgesamt 2.372 Hektar groß. Hier im Bild der Bereich des Burlagen Wegs. Archivfoto: Friedrich Lüke

Venne. Das Flurneuordnungsverfahren Venne-Nord wird in zwei Abschnitten realisiert. In diesem und im nächsten Jahr können insgesamt rund 2,7 Millionen Euro investiert werden.

Die Gelder stellen Europäische Union, Bund und Land zur Verfügung. Die Förderquote beträgt bei Flurbereinigungsverfahren generell 70 Prozent. 

Das Gebiet Venne-Nord umfasst Flächen nördlich und westlich des Mindener Wegs. Das Flurneuordnungsgebiet ist insgesamt 2372 Hektar groß – das sind fast 25 Prozent der gesamten Gemeindefläche. In diesem Bereich liegen 27,3 Kilometer Straßen und Wege. 2016 hatte in Venne die Landschaftsbestandsaufnahme begonnen. Diese lieferte Datenmaterial, das in den Genehmigungsantrag für das Flurneuordnungsverfahren einfloss.

Thema im Ortsrat

"Die Maßnahmen kommen nicht nur der Landwirtschaft , sondern allen Menschen zugute, die auf gute Strukturen im ländlichen Raum angewiesen sind", sagte Bürgermeister Raine Ellermann auf der jüngsten Sitzung des Ortsrates Venne.

Das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL), Geschäftsstelle Osnabrück, hat jetzt mitgeteilt, dass der Wege- und Gewässerplan mit landschaftspflegerischem Begleitplan für das Verfahren genehmigt ist. "Die notwendige Ausschreibung der Oberbauleitung ist erfolgt", so Ellermann. Die örtliche Bauleitung übernimmt die Gemeinde Ostercappeln selbst. In Kürze werden laut Ellermann nun die Arbeiten für die Erneuerung des Straßen- und Wegenetzes ausgeschrieben. Ziel: diese Arbeiten sollen im Frühsommer 2019 starten..



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