Kommt doch der Winter ? „Land unter“ statt weißer Pracht im Ochsenmoor

Von Martin Nobbe

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Der anhaltende Regen der letzten Tage hat Teile des Ochsenmoores vollständig unter Wasser gesetzt. Foto: Martin NobbeDer anhaltende Regen der letzten Tage hat Teile des Ochsenmoores vollständig unter Wasser gesetzt. Foto: Martin Nobbe

Hunteburg/Hüde. Der Regen der vergangenen Tage hat im Ochsenmoor am Dümmer für „Land unter“ gesorgt.

Während im Süden das Land im Schnee versinkt, heißt es im Ochsenmoor eher „Wasser marsch“. Das Ochsenmoor liegt liegt östlich der Hunte in der Dümmerniederung vor den Toren des Wittlager Landes. Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen „NSG HA 172“ ist 1.029 Hektar groß und liegt in den Gemeinden Hüde, Stemhorn und Marl.

Auch die neue Woche beginnt wettermäßig wechselhaft und es wird wieder etwas kühler. Es soll windig werden und weiter regnen, sagen die Meteorologen. Ob der Winter einen neuen Anlauf im Flachland nimmt ? Im letzten Januardrittel könnte eisige Luft aus Lappland nach Deutschland strömen. Ob sich dann in ganz Europa ein extrem winterlicher Witterungsabschnitt festbeißt ?

Der britische Schriftsteller, Maler und Philosoph John Ruskin hat für die Nachwelt festgehalten: „Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischend, Wind fordert heraus, Schnee macht fröhlich; im Grunde gibt es kein schlechtes Wetter, nur verschiedene Arten von gutem Wetter.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.


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