Neues Werk von Häcker Küchen Investitionsschub in Venne für das Wittlager Land

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Es geht weiter voran: Im Venner Gewerbegebiet an der B 218 entsteht das neue Produktionswerk von Häcker Küchen. Foto: Oliver KratoEs geht weiter voran: Im Venner Gewerbegebiet an der B 218 entsteht das neue Produktionswerk von Häcker Küchen. Foto: Oliver Krato

Venne. Der Produktionsstart ist für Herbst 2020 vorgesehen. Die Bauarbeiten für den neuen Standort von Häcker-Küchen laufen aktuell auf Hochtouren.

Offizieller Baustart war am 24. September. Im Gewerbegebiet an der Bundesstraße 218 errichtet der Küchenhersteller mit Sitz im westfälischen Rödinghausen auf einer Fläche von mehr als 20 Hektar Europas modernstes Produktionswerk.

Das ist laut Firmenleitung die größte Investition in der Firmengeschichte, ein „dreistelliger Millionenbetrag“. Am neuen Produktionsstandort in der Gemeinde Ostercappeln sollen 450 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Längst sind die ersten Gebäudeteile errichtet. Ein dreiteiliger Bau ist geplant. Am Anfang des Geländes in Richtung Schwagstorf sollen vier Hochregallager entstehen.

Entlang der B 218 entsteht der Produktionsbereich, wo Korpusse montiert und Arbeitsplatten zugeschnitten werden.

Schließlich wird es einen Verladebereich geben, wo täglich bis zu 500 Küchen abtransportiert werden können. Zwei neue Regenrückhaltebecken werden auf der anderen Seite der Bundesstraße angelegt. Das bestehende Werk nahe der Landwirtschaftlichen Bezugsgenossenschaft wird aufgegeben.

Die Häcker-Investition, zusammen betrachtet mit den Großinvestitionen von Kesseböhmer („mittlerer zweistelliger Millionenbetrag“) und Homann („150 Millionen Euro“) sprechen für Attraktivität und Zukunftsfähigkeit des Standortes Wittlage. Die Investitionen erfolgen allesamt in Bereichen an den Bundesstraßen 65 und 218. So sollen mehr als 700 Arbeitsplätze neu geschaffen werden.


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