Barrierefrei und trockenen Fußes „Ein bisschen Europa“ für Haarener Sportanlage

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Haaren Es wirkte wie eine vorzeitige Bescherung vier Wochen vor Weihnachten. Für das beschauliche Haaren wurde ein Traum wahr. Eine neue durchgängige Pflasterfläche sorgt dafür, dass die vielseitige Sportanlage trockenen Fußes und baarrierefrei zu erreichen ist. Eine offizielle Einweihung gehörte dazu.

Das gesamte Projekt veranlasste Rainer Ellermann sowie für Peter Kovermann als Gemeinde- beziehungsweise Ortsbürgermeister, an dem für die 585 Einwohner besonderen Tag dabei zu sein. Das erste Dankeschön kam aus dem Mund von Christian Voltermann als 1. Vorsitzenden des Haarener SC mit seinen 110 Mitgliedern. Die Sportler können nun ebenso wie andere Nutzer aus weiteren Vereinen und Organisationen trockenen und sicheren Fußes, sprich vor allem auch barrierefrei für Rollis und ältere Menschen, die vielseitige Sportanlage mit dem Sportlerheim als dem Treffpunkt schlechthin dieses Ortsteils erreichen.

Stolperfalle beseitigt

Ein Plus an Sicherheit bietet vor allem eine neue Pflasterfläche, die anstelle des bisher unebenen Weges, der für manchen zur Stolperfalle wurde, von der Zuwegung bis zu Klubhaus, Umkleideräumen und anderem mehr entlang einer Seite der Anlage. „Ohne die finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde Ostercappeln sowie die Fördergelder aus der Dorfentwicklungsplanung wäre das Projekt für einen kleinen Verein wie den HSC sicher nicht umsetzbar gewesen“, versicherte der Vereinsvorsitzende.

Dabei freute sich Bürgermeister Ellermann, „dass wieder ein Stück gut geworden ist in Haaren“. Entsprechend leiste die Gemeinde einen Betrag von zehn Prozent der Kosten als Signal für andere sowie als „kleine Anerkennung“ und als Dank für das, was Menschen hier für andere täten.

10 Prozent übernommen

Dank der 73 Prozent aus EU-Mitteln („Das lohnt sich schon“) könne man nun sagen, so Ellermann: „Europa wirkt jetzt auch in Haaren.“ Auch insoweit habe die Gemeinde gerne zehn Prozent der Kosten übernommen, sodass auf den Verein eine tragbare Restsumme zukommt, die sich der HSC „leisten kann“.

Als „Haaren-Fan“, der Anfang der 1960er-Jahre bereits Hand anlegte (ebenso wie der Ehrenvorsitzende Klaus Jungblut beim Bau der Umkleiden) freute sich Ortsbürgermeister Kovermann über das vollendete Werk auf dem HSC-Gelände. Er verband damit die Erkenntnis: „Haaren bleibt nicht stehen“ – gerade auch im Bezug auf die Sportanlage als „Treff für alle Bürger“.

Vorgeschmack auf den Advent

Für alle Bürger war natürlich Teil zwei dieses Tages bestens präpariert, denn acht Verkaufsbuden und ein großer Brat-Transport verbreiteten bei frischem, aber trockenem Wind einen Vorgeschmack auf Advent und Weihnachten beim Adventsbasar, den Idealisten um Melanie und Christian Voltermann alle zwei Jahre auf die Beine stellen. „Für vier Stunden viel Aufwand“, empfand der Vereinsvorsitzende, der dabei freilich strahlte mit Blick auf Zuspruch auch an seinem Stand mit von ihm gebackenen Leckereien.

An die Kleinsten wurde besonders gedacht: Einer der Umkleideräume wurde mit Teppich ausgelegt und mit Bänken bestückt als „Kinderkino“ mit Filmangeboten, damit die Kinder nicht drängeln müssen und Erwachsene ungezwungen Glühwein, Stopsel, Honig nd vieles mehr genießen konnten.


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