Mein tierischer Freund Katzennärrin aus Vennermoor freut sich über „Sechser im Lotto“

Von Martin Nobbe

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Vennermoor. Eigentlich sollte man sich zu Weihnachten keine Tiere schenken lassen. Das weiß auch Kerstin Schwingel aus Vennermoor. Aber sie hat sich mit Kater Becks (1) im Vorjahr ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk ins Haus geholt – sozusagen einen Sechser im Lotto.

Rückblende: Mehr als zehn Jahre lebte Katze „Whisky“ im Haushalt von Kerstin Schwingel. Dann nahm das Schicksal seinen Lauf als „Whisky“ starb. Klar, dass die Besitzerin sehr traurig war. Was die Katzennärrin zu diesem Zeitpunkt nicht wusste: Eine Bekannte aus ihrem Reitverein in Hunteburg hatte gerade sechs Katzenbabys, die noch von der Katzenmutter versorgt werden mussten. Als die Katzenmutter bei einem ihrer täglichen Spaziergänge überfahren wurde, drohte den Kleinen der Tod durch verhungern.

Zwei Katzen und vier Kater

Soweit sollte es aber nicht kommen. Die Katzenbesitzerin übernahm den Part der Katzenmutter. So gelang es, die Katzenbabys, zwei Katzen und vier Kater, mit Katzenmilch wieder aufzupäppeln. Die Kätzchen entwickelten sich gut und konnten schließlich in liebevolle Hände abgegeben werden.

Stubentiger mit Freigang

Die Bekannte erinnerte sich an Kerstin Schwingel aus Vennermoor, die ihre Katze verloren hatte. Der Kontakt war schnell hergestellt und führte dazu, dass sich diese auf den Weg nach Hunteburg machte und sich fünf Monate nach dem Tod ihres „Whisky“ mit dem Kater „Becks“ wieder einen richtigen Stubentiger mit Freigang ins Haus holte. „Mein Becks ist einfach ein toller Kater“, freut sich Kerstin Schwingel.


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