Kurios auf der Laga Bad Iburg Ostercappeln ist die heimliche Kulturhauptstadt des Landkreises

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Ostercappeln/Bad Iburg. Wo ist die Zeit geblieben? Das dürften sich alle fragen, die Mitte April gedacht hatten, dass 180 Tage Landesgartenschaft ganz schön lange sind. Inzwischen wird so mancher Fan bedauern, dass am Sonntag, 14. Oktober 2018, Schluss ist.

Auch eingeladene Gäste gab es in großer Zahl auf der Großveranstaltung in Bad Iburg. Ob Chöre oder Landfrauen, die Laga wurde zum Treffpunkt – auf der Bühne. Dass es viel zu bestaunen gab (und gibt), versteht sich fast von selbst. Viele Besucher dürften mit jeder Menge Anregungen die Heimreise angetreten haben.

Alte Mädchenschule

Eine Idee für einen zukünftigen Ausflug könnte das Museum des Kulturrings Ostercappeln (Kurios) sein. Denn die Museumsmacher aus der Alten Mädchenschule am Ostercappelner Kirchplatz nutzten die Chance, ihr kleines aber feines Museum im Rahmen der Museumswoche auf der Landesgartenschau in Bad Iburg zu präsentieren.

Eine Woche lang hatten verschiedene Museen aus dem Osnabrücker Land Gelegenheit, sich zu präsentieren. An einem Dienstag war der Kulturring Ostercappeln dabei. Durch die Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro des Landkreises Osnabrück wurde alles vorbereitet.

Insider wissen: Die Alte Mädchenschule und der Kulturring haben keine eigene Sammlung, sondern es gibt regelmäßig Ausstellung in den Räumlichkeiten, in denen ehedem der Namensgeber der Ostercappelner Oberschule, Ludwig Windthorst, die Schulbank gedrückt hatte.

Spektrum der Ausstellungen

So stellte der Kurios-Vorstand Ausstellungsstücke der vergangenen Jahre zusammen. Das, was in Ostercappeln nach und nach zu sehen gewesen war, wurde auf dem dem Europaplatz sozusagen zu einer Sammelausstellung.

Präsentiert wurden beispielsweise handgefertigte Miniaturen des Schuhmachers Josef Wellmann und Zeichnungen seiner Tochter Petra Kovermann. Die Ausstellung hatte im Mai 2013 in Ostercappeln stattgefunden. Die Keramikerin Mirjam Rückert unternahm ihre „Farbreise“ im November 2016, Arne Petzolds „Pro-Vinz“ gab es im Januar 2016, Gabriele Teckemeier bot „Figürliches & Amüsierliches“ im April 2016, die Maschengilde Osnabrück war im Juni 2014 dabei, und Robert Meyers „Mensch Meyer“ gab es im April 2017. Das war aber noch längst nicht alles.

Appetithappen

Bei einem Besuch des Ausstellungsstandes bezeichnete Kreisrat Matthias Selle ,Ostercappeln als heimliche Kulturhauptstadt des Osnabrücker Landes, denn in Ostercappeln, Schwagstorf und Venne finden sich zahlreiche Museen‘ (Zitat). Viele Besucher informierten sich über die Kulturarbeit in Ostercappeln. Kurios hatte gut geplant und das Programm für das kommende Jahr und Postkarten der Alten Mädchenschule verteilt. Als Appetithappen für einen künftigen Besuch.

Übrigens: Die Alte Mädchenschule ist täglich von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Übrigens derzeit (und noch bis zum 21. Oktober 2018) läuft die Ausstellung „tekst & tekening“ der Ostercappelner Werbedesignerin Cilly van Berkum.


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