Vorbereitung mit Kamerahilfe Ostercappelner Schüler trainieren die Bewerbung

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Die Klasse 9c beim Bewerberfachtraning mit Dirk Kache. Foto: Ludwig-Windthorst-OberschuleDie Klasse 9c beim Bewerberfachtraning mit Dirk Kache. Foto: Ludwig-Windthorst-Oberschule

Ostercappeln. Eigentlich ist doch jedem Schüler klar, wie so ein Vorstellungsgespräch in der Theorie abläuft. Doch in der Praxis spielt auch die Nervosität eine große Rolle. Mit guter Vorbereitung besteht hierzu aber kein Grund. Unterstützung bietet den Schülern der Ludwig-Windthorst-Schule hier das Kameratraining der Barmer und der Volksbank Bramgau-Wittlage.

Nach einem kurzen Theorieteil zum Thema Bewerbung und einem Testtraining geht es in den spannenderen Praxisteil über. Auch wenn jedes Gespräch individuell ist, erkennen die Schüler schnell die Parallelen. Den Beginn bildet die Begrüßungs- und Small-Talk-Phase.

Der Händedruck

Schon das Betreten des Raumes, der Händedruck und das Gespräch über das „Hinfinden“ oder aber auch über das „Wetter“ zählen zum sprichwörtlichen ersten Eindruck. Dieser sollte nicht unterschätzt werden, denn so manch Personaler hat zu Beginn schon sein „Urteil“ gefällt.

Oft wird der Bewerber hiernach aufgefordert, sich selbst vorzustellen um mehr über die Persönlichkeit zu erfahren. Wichtig ist natürlich, bei der Wahrheit zu bleiben. Hobbys, wie „Ich lese gerne…“ könnten tiefere Fragen nach sich ziehen, wie „Welches Buch lesen Sie grade?“ Hier sollte man natürlich eine Antwort parat haben.

Neben der Unternehmensvorstellung und der Frage nach der Motivation bleibt meist noch Zeit, eigene Fragen zu stellen, mit denen der Bewerber nochmal sein Interesse an dem Ausbildungsplatz unterstreichen kann. Bei der anschließenden Verabschiedung wirkt ein „Danke, dass Sie sich für das Vorstellungsgespräch Zeit genommen haben“ und ein „Hände schütteln“ durchaus positiv.

Gestik und Mimik

„Gestik und Mimik spielen im Gespräch eine große Rolle.“ erklärt Dirk Kache von der Barmer den Schülern in der anschließenden Feedbackrunde. „hier könnt Ihr Sympathiepunkte sammeln.“ „Die „richtige“ Kleidung, Blickkontakt mit den Gesprächspartnern, das gerade Sitzen sind hier wichtige Faktoren.“ fügt Christian Richter von der Volksbank hinzu.

Mit dem Kameratraining

„Etwas nervös zu sein – wirkt übrigens durchaus sympathisch und menschlich!“ erklärt Dirk Kache den Schülern. „Mit dem Kameratraining konnten wir Euch hoffentlich unterstützen und gut auf den Ernstfall vorbereiten, sodass niemand von Euch übermäßig nervös in das erste Gespräch startet.“ Mit diesen Worten schließen die beiden Referenten die Veranstaltung und wünschen viel Erfolg für die Zukunft.


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