Mal im Pech, mal vorne dabei Venner Motorradsportler zieht Zwischenbilanz

Schräglage vertraut: Motorrad-Sportler Hafid Mertins aus Venne auf Kurs. Foto: Racing-TeamSchräglage vertraut: Motorrad-Sportler Hafid Mertins aus Venne auf Kurs. Foto: Racing-Team

Venne. Wie ist bislang die Saison für den Motorradsportler Hafid Mertins aus Ostercappeln-Venne gelaufen?

Nach dem Rennen in Brünn mit Platz 12 und Platz 14 im Qualifying, was Punkte ergab und Ziele erfüllte, und einer Pause waren Laufen rund um Venne, Schwimmen in den Freibädern und Mountainbiken im Teuto sowie Wiehengebirge angesagt, ehe Hafid Mertins beim Trainingstag in Oschersleben. auf Platz 3 unter 160 Startern landete.

Beim nächsten Meisterschaftslauf musste der Venner Motorradsportler beruflich bedingt passen, ehe er 1,5 Tage später mit riesigem Aufwand von 1100 Kilometer Fahrt am Slovakia-Ring trainierte, was sich lohnte mit Blick auf die gleiche Strecke eine Woche danach bei Meisterschaftsläufen.

Die ersten Qualifyings

Freitag bis Sonntag standen die Cup-Läufe 4 und 5 an. Freitags waren bereits die ersten Qualifyings. Dank der frischen Streckenkenntnisse gelang ihm recht früh eine sehr gute Zeit, was im nächsten Zeittraining am Samstag nicht der Fall war. Und das vielleicht, weil er die guten Reifen für das Rennen aufsparte. Luft und Asphalttemperaturen waren so warm, dass nur ganz bestimmte Reifenmischungen gut funktionieren. So rutschte Mertins auf den 13. Startplatz ab, was noch positiv war.

Durch das Kiesbett gepurzelt

Beim ersten Lauf erwischte er einen sehr guten Start mit Platz 7 nach der ersten Runde. Euphorisch traute er sich zu viel zu, hinter einem Topfahrer. In Runde 3 klappte ihm das Vorderrad völlig ohne Vorwarnung ein, sodass er durch das Kiesbett purzelte bei der Erkenntnis: „Ich war wohl etwas übermotiviert.“ Den Rest des Rennens durfte ich vom Lumpenwagen verfolgen.

„Mir ist nichts passiert, und das Motorrad hat bis auf ein paar Teile nur kosmetische Schäden davon getragen“, erklärte der Venner. In einer kleinen Nachtschicht war alles wieder gerichtet. Die vollständige Reparatur wurde daheim vorgenommen mit Reinhard Brickwedde und Manuel Schmidt vom Autoservice am Berg in Venne als Fachleuten und Helfern.

Selbstvertrauen aufbauen

Die freien Trainings am Sonntag nutze er für einen Funktionstest sowie auch, um Selbstvertrauen aufzubauen. Beim zweiten Lauf am Nachmittag erwischte er erneut einem guten Start. Schnell bildete sich eine enge Kampfgruppe zwischen Platz 7 bis 11. Innerhalb von einer Sekunde passierten alle zu fünft den Zielstrich, Mertins auf dem 10. Platz, sprich dem besten Saisonergebnis, womit er den Abstand zur Spitze erneut verringerte.

Wieder daheim galt und gilt es, das Motorrad vorzubereiten auf Oschersleben zum Meisterschaftslauf Nummer 6 am ersten August-Wochenende mit dem klaren Ziel, sich rund um Platz 10 bei den Top Ten zu platzieren.


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