Niels-Stensen-Kliniken Kommunale Gemeinschaft Wittlage besucht St. Raphael

Mitglieder des Vereins Kommunale Gemeinschaft Wittlage haben das Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln besucht. Foto: Niels-Stensen-KlinikenMitglieder des Vereins Kommunale Gemeinschaft Wittlage haben das Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln besucht. Foto: Niels-Stensen-Kliniken

Ostercappeln. Mitglieder des Vereins Kommunale Gemeinschaft Wittlage haben das Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln der Niels-Stensen-Kliniken besucht und sich über die Einrichtung und deren Behandlungsschwerpunkte informiert.

Nach der Begrüßung durch Vereinsvorsitzenden Helmut Kohring stellte Geschäftsführer Michael Kamp die über 120-jährige Geschichte des Krankenhauses dar und ging dabei besonders auf die Verdienste der Thuiner Franziskanerinnen ein.

Ohne das damalige Engagement und den Pioniergeist der Ordensschwestern hätte es das heutige Krankenhaus nicht gegeben, sagte er. Heute sei das Haus für die Versorgung der Bürger im Wittlager Land und darüber hinaus nicht mehr wegzudenken.

Medizinische Schwerpunkte

Kamp ging auch auf die Baumaßnahmen der vergangenen Jahre ein und verwies in diesem Zusammenhang auf die neben der Grundversorgung entwickelten medizinischen Schwerpunkte des Hauses. „Als sogenannte medizinische Leuchttürme haben sich insbesondere die multimodale Schmerztherapie – also die stationäre Behandlung von chronischen Schmerzpatienten – sowie die Adipositaschirurgie – also die operative Behandlung von stark übergewichtigen Patienten – entwickelt“, unterstrich der Geschäftsführer.

„Seit vielen Jahren gehört zu den Schwerpunkten auch das Lungenkrebszentrum, welches das größte in Niedersachsen ist und zu den zehn größten bundesweit gehört.“ Trotz aller baulicher und medizinischer Apparatur stehe der Patient stets im Mittelpunkt der Behandlung, machte Kamp deutlich.

Langjährige Verbundenheit

Marion Heitling, Koordinatorin des ambulanten Spes-Viva-Hospizdienstes, informierte gemeinsam mit Vorstandsmitglied Rainer Ellermann über die Arbeit von Spes Viva und die langjährige Verbundenheit mit dem Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln: Es sei beeindruckend, welche Möglichkeiten der Unterstützung für Palliativpatienten und Angehörige in den letzten Jahren aufgebaut worden seien. Das sei nur mit der breiten Unterstützung der Ehrenamtlichen möglich. Wer Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern von Spes Viva habe, könne sich jederzeit gerne an die Einrichtung wenden, so Heitling: „Gerade Männer sind aktuell in der Unterzahl“, führte sie mit einem Augenzwinkern aus.

Die Palliativstation

Zum Abschluss des Besuchs des Vereins Kommunale Gemeinschaft Wittlage gab es eine Führung über die Palliativstation. Diese blickt bereits auf eine langjährige Tradition zurück und wurde im vergangenen Jahr als erste Palliativstation in Deutschland mit dem Qualitätssiegel Palliativbehandlung im christlichen Krankenhaus ausgezeichnet.


2004 schlossen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ehemaligen Landkreises Wittlage, seiner Gemeinden und kommunalen Verbände sowie deren Rechtsnachfolger sowie an der Wittlager Sache Interessierte zu einem gemeinnützigen Verein zusammen. Sich einbringen kann jeder Interessierte. Die Gemeinschaft bilden Menschen, denen das Leben im Wittlager Land am Herzen liege. Aufgabe des Vereins ist es, die Geschichte des Kreises Wittlage zu bewahren, Unterlagen und Dokumente zu sammeln und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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