Bewerbertraining für Neuntklässler Erste Schritte zum Traumberuf in Ostercappeln

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Die Situation des Vorstellungsgesprächs ist Stress pur. Gut, wenn die Kandidaten vorbereitet sind. Das übernahmen in Ostercappeln Dirk Kache und Christian Richter (rechts). Foto: Susanne ThieschäferDie Situation des Vorstellungsgesprächs ist Stress pur. Gut, wenn die Kandidaten vorbereitet sind. Das übernahmen in Ostercappeln Dirk Kache und Christian Richter (rechts). Foto: Susanne Thieschäfer

Ostercappeln . Wenn das letzte Schuljahr näher rückt, müssen sich die Schüler mit Themen wie Bewerbung, Einstellungstest und Vorstellungsgespräch auseinandersetzen. Darauf werden die Schüler der Ludwig-Windthorst-Schule Ostercappeln intensiv vorbereitet. Einen Teil bildet das Bewerbertraining der Barmer und der Volksbank Bramgau-Wittlage eG mit dem Fokus auf das Vorstellungsgespräch.

In sechs Schulstunden vermittelten die Referenten Dirk Kache (Barmer) und Christian Richter (Volksbank) den Schülern der Klasse 9a viel Basiswissen zum Thema Bewerbung. Gestartet wurde mit einem kurzen Theorieteil als Wiederholung zum Thema Bewerbung. Wichtig ist dabei durchaus der Hinweis, umsichtig im Internet „unterwegs“ zu sein. Denn der eine oder andere Personaler sucht auch im Internet nach den Namen der potenziellen Mitarbeiter. Somit sollte jeder besser nur „salonfähige“ Bilder oder Daten über sich posten, denn – das Internet vergisst nie!

Vor laufender Kamera

Nach einem Testtraining wurde es spannend. Tische und Stühle wurden platziert, und die Kamera rückte in den Fokus. Einzeln vor laufender Kamera stellten sich die Schüler der Klasse 9 ihrem ersten Testgespräch. Einer der beiden Referenten mimte den Personaler, der mit prüfendem Blick und den typischen Fragen zusätzlich für Nervosität sorgte.

Patzer vermeiden lernen

Spannend wurde es für die Schüler bei der anschließenden Auswertung. Denn jetzt wurde klar, dass das Gesagte natürlich wichtig ist, doch auch das Nichtgesagte einen sehr hohen Stellenwert bei der Einschätzung eines Bewerbers hat. Die Kamera ist dabei gnadenlos. Besonders auffällig sind die berühmte „Pirouette“ beim Betreten des Raumes oder auch das unaufgeforderte Platznehmen eines Bewerbers. Solche Patzer sollten besser vermieden werden. Wenn hingegen jemand leicht nervös wirkt, ist dies kein Problem und für den Personaler absolut verständlich. Ein wichtiger Lerninhalt des Videotrainings ist für die Schüler, dass die non-verbale Kommunikation wie Gestik und Mimik nicht zu vernachlässigen ist.

Wichtige Unterstützung

Am Ende des praxisorientierten Tages waren sich die Schüler einig, dass das Training für die kommende Bewerbungsphase für den Traumberuf eine gute Unterstützung war.


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