Anschluss noch möglich Nahwärme für das Baugebiet Erlengrund in Venne

Symbolischer Baustart vor eiem Jahr mit dem Spaten. Im Bild die Vertreter der Niedersächsischen Landgesellschaft, der Firma Dallmann sowie der Gemeinde. Archivfoto: Rainer WestendorfSymbolischer Baustart vor eiem Jahr mit dem Spaten. Im Bild die Vertreter der Niedersächsischen Landgesellschaft, der Firma Dallmann sowie der Gemeinde. Archivfoto: Rainer Westendorf

Venne. Vor einem Jahr hat die Erschließung des Baugebietes Erlengrund in Venne begonnen. Mittlerweile ist diese Phase beendet. Seit Beginn des Jahres 2018 wird dort fleißig gebaut.

Die ersten Häuser sind bereits im Rohbau fertig und es herrscht in der neuen Siedlung ein reges Treiben. Wie berichtet kann die Siedlung an das Nahwärmenetz Venne angeschlossen werden. „Man sieht, wie der Ort sich entwickelt und das ist gut für Venne. Uns freut, dass sich bereits viele der Bauherren für den Anschluss an das Nahwärmenetz der Venner Energie entschieden haben“, so Uwe Lachermund, Vorstandsvorsitzender der Venner Energiegenossenschaft.

Ökologischer Aspekt

Neben dem ökologischen Aspekt, der für vielen Bauherren eine Rolle bei der Entscheidung spielte (man heizt sein neues Haus schließlich mit Abwärme aus der Waffelfabrik), so ist auch der finanzielle Anreiz für viele ein Grund, sich für die Nahwärme zu entscheiden.

Bis zu 10.000 Euro Zuschuss

„Neben dem günstigen Komplett-Anschluss-Preis, der Tatsache, dass keine Unterhaltungs- oder Wartungskosten im Betrieb anfallen und einem guten Energie-Preis für die Nahwärme, gibt es noch einen weiteren Grund, der eine Rolle bei der Entscheidung spielt“, so dei Genossenschaft. Der Bauherr, der oder das Gebäude mit Nahwärme versorgen lässt, bekommt dafür von der KfW bis zu 10.000 Euro Zuschuss, weil der Bund Maßnahmen, die zur CO² Reduzierung beitragen, finanziell unterstützt, bzw. Anreize dafür gibt, diese Maßnahmen zu nutzen.

Ansprechpartner

Interessierte können die Energie eG jederzeit ansprechen. Sie ist unter E-Mail info@venner-energie.de zu erreichen.


Das Nahwärmenetz

Das Nahwärmenetz der Venner Energie eG ist seit Oktober 2015 in Betrieb. Inzwischen sind 148 Gebäude bei 154 Abnahmestellen angeschlossen. Auch die kommunalen Gebäude werden mit der Nahwärme versorgt.

Wie funktioniert das System? Prozesswärme der Waffelfabrik Meyer zu Venne wird ausgekoppelt. Dadurch wird so viel warmes Wasser produziert, dass die Wohnobjekte mit regenerativer Wärme versorgt werden. Um dies zu erreichen, wurde ein rund zehn Kilometer langes Rohrleitungsnetz verlegt. Zudem wurde eine Heizzentrale mit zwei Gaskesseln und ein Pufferspeicher am Darpvenner Weg gebaut, um die Versorgungssicherheit dauerhaft zu gewährleisten.