Keine zusätzlichen Schilder Ergebnisse der Verkehrsschau in Ostercappeln

Von Rainer Westendorf

Im Kreuzungsbereich Schledehauser Straße/Leckerstraße/Dübberort wurde 2017 bei einem Unfall ein 14-Jähriger schwer verletzt. Archivfoto: Hubert DutschekIm Kreuzungsbereich Schledehauser Straße/Leckerstraße/Dübberort wurde 2017 bei einem Unfall ein 14-Jähriger schwer verletzt. Archivfoto: Hubert Dutschek

Ostercappeln. Ein ernüchterndes Ergebnis für viele Anwohner: Die jüngste Verkehrsschau in Ostercappeln hat keinen Handlungsbedarf erbegeben. Es werden keine zusätzlichen Schilder aufgestellt.

Fachdienstleiter Michael Borgmeier stellte während der jüngsten Sitzung des Ortsrates die Resultate vor. An der Verkehrsschau nehmen jeweils Vertreter von Polizei, Landkreis sowie der Kommune teil. „Zuständig für die Beschilderung ist der Landkreis Osnabrück“, darauf wies Borgmeier hin.

Beschilderung verbessern

Das Gremium hat sich auf Wunsch der Kommune mehrere Bereiche angeschaut. So den Kreuzungsbereich Schledehauser Straße/Leckerstraße/Dübberort. Die Beschilderung sollte hier optimiert werden, so Ortsratsmitglied Christiane Tometten. Hier handele es sich auch um einen Schulweg. Darauf hatten in der vorangegangenen Ortsratssitzung auch Anlieger aufmerksam gemacht. An der Kreuzung in Nordhausen hätten sich mehrere Unfälle ereignet. So vor einem Jahr, als dort zwei Personenwagen zusammenstießen und ein 14-jähriger Mitfahrer schwer verletzt wurde.

Kein Unfallschwerpunkt

„Die Unfallauswertung hat keine besonderen Auffälligkeiten ergeben“, so Borgmeier. Nach Statistik der Polizei liege kein Unfallschwerpunkt vor. Auch hätten sich keine Schulwegunfälle ereignet. Nach Auffassung der Kommission sei auch die regelnde Beschilderung gut sichtbar aufgestellt. Fazit: „Es wird kein Handlungsbedarf gesehen. Die weitere Entwicklung ist zu beobachten“, sagte Borgmeier.

Mönkehöfener Straße

Themen waren auch die Mönkehöfener Straße (Kreisstraße 423) und Oberhaaren. Gründe für eine besondere Geschwindigkeitsbegrenzung auf der K 423 seien nicht erkennbar, so das Ergebnis der Verkehrsschau. In Oberhaare gilt Tempo 50. Diese Regelung trage der bestehenden Wohnbebauung Rechnung. „Eine weitere Absenkung auf 30 Stundenkilometer ist angesichts des Ausbauzustandes der Straße nicht erforderlich“, stellte die Verkehrschau fest.

Pilotprojekt „Baumunfälle

Im Gemeindegebiet sind übrigens einige Verkehrsschilder entfernt worden. Grund ist der Abschluss des Pilotprojektes „Baumunfälle“ des Landes Niedersachsen. „Mit Beendigung des Projektes ist die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 Stundenkilometer an der Vehrter Straße entfernt worden“, teilte Michael Borgmeier.