Renovierung hat begonnen Ratssitzungssaal Ostercappeln wird zum Bürgersaal

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Kaum wieder zu erkennen. Komplett ausgeräumt ist Ratssitzungssaal an der Venner Straße in Ostercappeln. Foto: Oliver KratoKaum wieder zu erkennen. Komplett ausgeräumt ist Ratssitzungssaal an der Venner Straße in Ostercappeln. Foto: Oliver Krato

Ostercappeln. Aus dem Ratssitzungssaal an der Venner Straße in Ostercappeln wird der Bürgersaal. Die Renovierung und Erneuerung der Räumlichkeit hat begonnen. Das Vorhaben ist Bestandteil des Dorfentwicklungsprogramms in der Gemeinde.

Für den Zeitraum bis etwa September stehen die Räumlichkeiten im Feuerwehrgerätehaus Ostercappeln daher nicht zur Verfügung. Der erste Gemeinderats nach den Sommerferien kann dann wahrscheinlich im neuen Bürgersaal stattfinden.

Im Jahr 1979 errichtet

Die umfassende Modernisierung war überfällig. „Der Saal wurde 1979 gebaut und ist seitdem unverändert“, so Ostercappelns Bürgermeister Rainer Ellermann. Die Gemeinde hatte das Vorhaben bereits für 2017 eingereicht. Ende August vergangene Jahres wurde dann der offizielle Förderbescheid überreicht. Birgit Honé, damals Staatssekretärin für Europa und regionale Landesentwicklung in der Niedersächsischen Staatskanzlei und Franz-Josef Sickelmann, Landesbeauftragter für regionale Landentwicklung im Bereich Weser-Ems überreichten die Zuwendungsbescheide für die gesamte Region in Ostercappeln. 2018 startet also nun die Umsetzung.

Förderquote 73 Prozent

Die Förderquote für den Bürgersaal beträgt 73 Prozent. Für den Umbau des alten Ratssitzungssaales erhält die Gemeinde 202.000 Euro. Die Fördergelder selbst sind Zile-Mittel – also Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung.

„Die Baumaßnahmen zur Sanierung des Bürgersaals schreiten langsam voran“, so Rainer Ellermann. Gesucht wird derzeit nach einem Unternehmen für die elektrischen Arbeiten. Zwei Ausschreibungen waren bislang erfolglos. Was übrigens nicht nur an vollen Auftragsbüchern bei den Handwerksbetrieben liegt.

Umfangreichen Vorgaben

Die umfangreichen Vorgaben für Ausschreibungen schrecken kleinere, familiengeführte Betriebe ab. Eine Erfahrung, die auch andere Kommunen in jüngster Zeit gemacht haben. Die umfangreichen Vorgaben für Ausschreibungen seien kaum noch nachzuvollziehen. Die Gemeinde bemühe sich, Vereinfachungen und handhabbare Lösungen vom Land zu erhalten.


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