Dringend Wohnung gesucht Durch Brand obdachlos und nach Ostercappeln gelangt

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Obdachlos sind durch den Brand in der Möserstraße in der Nähe des Osnabrücker Hauptbahnhofs mehrere Familien geworden. Zwei davon haben in Ostercappeln Obdach gefunden, suchen dringend eigene Wohnungen. Foto: Jörn MartensObdachlos sind durch den Brand in der Möserstraße in der Nähe des Osnabrücker Hauptbahnhofs mehrere Familien geworden. Zwei davon haben in Ostercappeln Obdach gefunden, suchen dringend eigene Wohnungen. Foto: Jörn Martens

Ostercappeln. Wenn in einer Wohnung, in der zwei Erwachsene und drei große Jungs wohnen, vier weitere Erwachsene und vier kleine Kinder hinzukommen, dann ist klar: Das kann keine Dauerlösung sein.

Als ihre Tochter mit Familie durch einen Brand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Möserstraße in Osnabrück obdachlos wurde, half Familie Tsvepkov aus Ostercappeln. Nicht nur die Tochter mit Mann (der in GMHütte arbeitet) und drei Kindern, sondern auch deren Schwager mit schwangerer Frau und Kind leben derzeit in der für die drei Familien natürlich zu kleinen Wohnungen.

Über die Freiwilligenagentur Ostercappeln, die sich für die Integration von Flüchtlingen engagiert, hat Jutta Anton Kontakt zu Familie Tsvepkov. Sie weiß: „Wohnungen für Familien mit Migrationshintergrund zu finden, ist schwer.“ Entsprechend stellte sie den Kontakt zum Diakonischen Werk her – zu Julia Broxtermann.

Die beiden Familien, die für maximal sechs Wochen in Ostercappeln untergekommen sind, sind sich einig: „Das Wichtigste ist eine Wohnung.“ Sie suchen selbst nach zwei Drei-Zimmer-Wohnungen, ebenso über den Kirchenkreis GMHütte. Die beiden Familien hatten rund vier Jahre an der Möserstraße gewohnt. Als es am 28. Februar gegen Mittag brannte, war die Frau mit ihren Kindern im Haus. Als ein Mieter von oben kam und sie warnte, brachte sie sich und die Kleinen in Sicherheit. Das Haus ist unbewohnbar, das Dach gilt als einsturzgefährdet.

Jetzt hoffen Anton und Broxtermann, dass die Bürger im Wittlager Land (oder zwischen Ostercappeln und GMHütte) helfen. Gesucht werden dauerhafte Unterkünfte. Wer eine Wohnung anbieten kann, meldet sich bei Jutta Anton, Telefon 0151/58498083, oder bei Julia Broxtermann, Telefon 05471/8022425 oder 05461/1597.


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