Hafid Mertins vor neuer Saison Der Venner Motorradsportler setzt auf Routine

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Unterwegs auf zwei Rädern: Hafid Mertins auf Yamaha bei Superbike 1000. Foto: Moto-MoscowUnterwegs auf zwei Rädern: Hafid Mertins auf Yamaha bei Superbike 1000. Foto: Moto-Moscow

Venne. Das Jahr 2017 hat er hinter sich, ohne einen schweren Schicksalschlag vergessen zu können, der sein Hobby ganz hintanstehen ließ. Der Venner Motorradsportler Hafid Mertins blickt zurück.

Von Rennen keine Spur, allein ein Test in Oschersleben blieb, um ein Paar Veränderungen an der Schaltung zu probieren, was „ganz gut“ lief auf Platz zwei unter mehr als 160 Startern.

Ähnlich wie im Rennsport heißt es nun für Hafid Mertins umso mehr wieder aufzustehen. Der Motorradsportler aus Venne plant zur Zeit die Saison 2018, in der er den „Hafeneger Cup“ in der Klasse Superbike 1000 fahren, bei sechs von neun Rennen teilnehmen will, während sich andere mit wichtigen Arbeitsterminen überschneiden, die für den Amateursportler logisch Vorrang haben müssen. Der „Hafeneger Cup“ ist in Deutschland die Nummer 1 für ambitionierte Rennfahrer, für Mertins „perfekt organisiert“ auf „wirklich sehr hohem Leistungsniveau“.

Einen Gönner finden

Und das mit Rennen in Brünn/Tschechien, Hockenheim, Slovakia-Ring/ Slowakei, Oschersleben sowie Most/Tschechien, wieder mit der Yamaha R1 mit Unterstützung vom Team MGM Racing Performance aus Cuxhaven, Firma Moto-Moscow aus Venne sowie mit langjährigen Sponsoren vom Autoservice am Berg in Venne. Beim „Hafeneger Cup“ werden Preisgelder von insgesamt bis zu 15000 Euro ausgeschüttet, wobei Mertins darauf hofft, noch einen Gönner zu finden, „um die Saison vernünftig gestalten zu können. Sehr gerne natürlich aus der Region.“ Was in seinen Augen interessant ist, „denn es gibt immer einen Liveticker sowie teilweise auch Livestreaming“. Die nationale Motorradpresse berichte regelmäßig. Außerdem gebe es nach jeder Veranstaltung einen ausführlichen Youtube-Bericht zum Rennverlauf und zu den Ergebnissen.

Das Fitness-Programm

In der Reifenfrage vertraut der Venner auf Dunlop oder Pirelli, worüber beim geplanten Wintertest im spanischen Valencia und Frühjahrstest in Rijeka/Kroatien entschieden wird. Neben weiterer Planung ist auch das Fitness-Programm angesagt, wofür im Moment die Boulderhalle in Osnabrück sowie Schwimmen stehen neben regelmäßigem Laufen durch die Venner Prärie.

Fußball spielt er auch noch, nach dem „Landesverrat“ nicht mehr in Venne, sondern beim „Klassenfeind“ OFV Ostercappeln, „was mir einige Venner übelnehmen“. Immerhin habe er ja den Altkreis Wittlage nicht verlassen...

Schon fast zum alten Eisen

Bei seiner Zielsetzung auf zwei Rädern gibt er sich realistisch, denn Leistungsdichte und Niveau seien wirklich hoch in der Meisterschaft. „Dadurch, dass ich geplant drei Rennen verpasse, wird es nicht so leicht. Ich werde zum einen mit jungen wilden und auf der anderen Seite mit sehr erfahrenen Gegnern kämpfen. Wobei ich mit meinen 33 Jahren auch schon fast zum alten Eisen gehöre...“ So will er bei jedem Rennen zu punkten (bis Platz 15 gibt es Punkte) und bei dem einen oder anderen Rennen mit einer Top-Ten-Platzierung ein Highlight zu setzen versuchen.


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