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Am 31. Juli starten die Sommerferien Zum Ferienbeginn in Niedersachsen drohen Staus

Von Nadine Sieker | 23.07.2014, 11:00 Uhr

Schüler fiebern schon lange darauf hin, wer keine schulpflichtigen Kinder hat, dem ist es vielleicht gar nicht so bewusst: Am 31. Juli beginnen in Niedersachsen die Sommerferien. Wer mit dem Auto in den Urlaub fahren will und ein paar Dinge beachtet, erreicht sein Ziel, ohne im Stau festzustecken.

Nicht nur in Niedersachsen beginnen am Donnerstag, 31. Juli, die Sommerferien. Auch in Bremen und Baden-Württemberg ist dann das Schuljahr zu Ende. Ein paar Tage vorher schließen in Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland die Schulen ihre Türen. Schon länger frei haben die Schüler aus den übrigen Bundesländern. Bis Ende August überschneiden sich deren Ferien mit denen in Niedersachsen. Wenn in allen 16 Bundesländern gleichzeitig Sommerferien sind, ist die Staugefahr besonders groß. Gerade in Richtung Ost- und Nordsee sowie in Richtung Süden wird sehr viel Verkehr sein, schätzt der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) .

Für Niedersachsen problematisch sind laut einem ADAC-Sprecher die A2 und die A7. „In Niedersachsen sind momentan viele Baustellen . Da ist das Unfallrisiko höher und die Staugefahr relativ groß.“ Ein Grund dafür seien etwa verengte Fahrspuren. Denn viele Autos sind mit ausgeklappten Außenspiegeln mittlerweile breiter als der auf zwei Meter verengte linke Fahrstreifen in Baustellen. „Das wissen viele aber gar nicht“, heißt es vom ADAC.

Auch auf der A1 könne es in den kommenden Wochen noch vermehrt zu Staus kommen. Über diese Route fahren viele Menschen aus NRW an die See. Und auch hier wird an einigen Stellen gebaut.

„Wer auf der Autobahn Gesellschaft braucht und im Stau Bekanntschaften schließen möchte, sollte samstags in den Urlaub fahren“, sagt der ADAC-Sprecher. Wer freie Straßen bevorzugt und dennoch am Samstag anreisen will, dem rät er, erst am Nachmittag losfahren – und dem Stau hinterher. Auch am Freitagnachmittag herrscht besonders viel Verkehr, wenn zum normalen Wochenend- und Pendlerverkehr die Reisenden dazu kommen. „Dienstag, Mittwoch und Donnerstag sind noch immer die ruhigeren Reisetage.“

Woran Sie vor der Abreise unbedingt denken sollten  

Kommt man doch in den Stau, sollte man zwingend an die Rettungsgasse denken und auf dem linken Fahrstreifen ganz links, auf dem mittleren und rechten ganz rechts fahren. Außerdem nicht zu dicht auf den Vordermann auffahren, um im Notfall Platz zum Rangieren zu haben. Ständige Fahrspurwechsel machen laut ADAC indes keinen Sinn. Man spart dabei höchstens ein paar Minuten. „Aussteigen ist auf der Autobahn grundsätzlich verboten“, erinnert der Allgemeine Deutsche Automobil-Club. Wer dennoch einmal die Beine ausstrecken muss, sollte in der unmittelbaren Nähe des Fahrzeugs bleiben.

Steht man in einem Stau von drei bis fünf Kilometern Länge, rät der ADAC-Sprecher davon ab, von der Autobahn zu fahren. Das dauere meistens genauso lange, wie in der Autoschlange auszuharren. Wer bei langen Staus abfährt, der sollte sich auf der Landkarte einen etwas weiteren Umweg suchen, anstatt dem Navigationsgerät zu folgen. „Das machen alle.“ Schlimmstenfalls steht man dann auf der Umleitungsstrecke im nächsten Stau.